31 Januar 2004

Kaffeehausimpressionen: Kosmosophie.
Menschenkunde als Weltenkunde, Individualität und Kosmos: Im Vortrag vom 9. Oktober 1921 (abgedruckt in Anthroposophie als Kosmosophie Erster Teil, GA 207) entwickelte Steiner diese Tafel, die nun noch bis zum 29. Februar neben 44 anderen im Unternehmen Mitte zu sehen ist. Die Abkürzungen D, F und W stehen hier für Denken, Fühlen und Wollen; der blaue Wirbel deutet die Welterkenntnis der Vergangenheit, der orangene die Welterkenntnis der Zukunft an. Steiner: "Willst Du die Welt erkennen, schau in Dich selber. Willst Du den Menschen erkennen, schau in die Welt." Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine etwas grössere Ansicht.



30 Januar 2004

Schwarzmarkt mit Essensmarken: Probleme in der Freien Waldorfschule am Bodensee.
"Manche Schüler verkaufen ihre Essensmarken weiter. Dies ist von den Eltern meist aber nicht erwünscht. Was tun?" fragt die Webpage der Freien Waldorfschule am Bodensee in listiger Anlehnung an den Revolutions-Bestseller "Was tun?" von Wladimir Iljitsch Lenin. Die Antwort liefert die Schulverwaltung: "Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind gegen Ihren Willen seine Essensmarken verkauft, um mit dem Geld zu La Piazza oder Aldi zu gehen, oder wenn sie überhaupt sicher gehen wollen, dass das Essensgeld an seinem Bestimmungsort ankommt, schreiben Sie einfach den Namen des Kindes auf die Essensmarke. In der Mensa wird die weiterverkaufte Marke nicht angenommen, wenn festgestellt wird, dass es sich nicht um das Kind handelt, dessen Name auf der Marke steht." Warum implantieren Sie Ihrem Kind nicht gleich einfach einen Chip, der beim Betreten von "La Piazza" oder "Aldi" kleine Stromstösse auslösst? - Oder, noch besser: Warum schmeissen Sie Ihren anscheinend nicht sonderlich populären Koch nicht einfach raus und heuern den von "La Piazza" an?


'Prochnow und Gast': Fotos vom Abend mit Michaela Glöckler.
Am 13. Januar fand der erste Abend der Reihe 'Prochnow und Gast' hier im Unternehmen Mitte mit der anthroposophischen Aeztin Michaela Glöckler statt. Ich war etwas nervös, denn keiner konnte zu diesem Zeitpunkt absehen, wie diese Veranstaltungsreihe beim Publikum ankommt - spätestens seit dem Abend mit Wilfrid Jaensch am 20. Januar aber brauche ich mir darüber keine Sorgen mehr zu machen. Der Ankündigungstext lautete: Rudolf Steiners Werk steht heute in mehreren hundert Bänden jedermensch zur Verfügung. Real wird dieses Lebenswerk jedoch erst dann, wenn es aus dem Buch in einen Menschen, aus dem reinen Denken in die Tat fliesst. Jens R. Prochnow (...) trifft sich mit Menschen im Gespräch, die Steiner wieder mitten ins Zeitgeschehen gestellt haben – ganz individuell, und oftmals gegen den Strom. Bei Michaela Glöckler war ich mir nun nicht ganz so sicher, inwieweit sie Steiner "ganz individuell, und oftmals gegen den Strom" ins Zeitgeschehen gerückt haben sollte - und lernte doch an diesem Abend einen überaus interessanten Menschen mit einem ganz eigenen Zugang zum Werk Rudolf Steiners in ihr erkennen.
Auf dem ersten Bild sieht man uns mit Vera Koppehel, die uns gerade dem Hallenpublikum vorstellt. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.

Michaela Glöckler und Jens Prochnow

Auf dem zweiten Bild sieht man Frau Glöckler und mich im Gespräch:

Michaela Glöckler und Jens Prochnow

Und auf dem dritten Bild kann man sehen, das wir auch über ernste Dinge gesprochen haben:

Michaela Glöckler und Jens Prochnow

Sieben Seiten Anthroposophie in der Weltwoche - erste Reaktionen.
Der Anthroposophie-Artikel in der Weltwoche - das grösste Nachrichtenheft der Schweiz - hat bislang ein fast nur positives Echo ausgelöst. Die Menschen, mit denen ich persönlich sprach, zeigten sich sehr angetan; im Redaktionstagebuch der Info3 Online finden sich zwei Einträge vom 29. und 30. Januar zu diesem Artikel.

Sebastian Gronbach schrieb gestern um 15:30 Uhr: Der sympatische Autor Stefan Scheytt besuchte im vergangenen Jahr die Redaktion der Zeitschrift INFO3 und zeigte sich überrascht, dass man sich dort nicht täglich guten Rat in Dornach holt.
Jens Heisterkamp ergänzte heute um 10:15 Uhr (da klingelte gerade mein Wecker...): Der Kollege Stefan Scheytt hat in der Schweizer Weltwoche die umfassendste öffentliche Reportage zum Thema Anthroposophie seit langem vorgelegt. Vielschichtig und - was in den letzten Jahren nicht immer selbstverständlich war - durchgehend fair schildert er die Ergebnisse seiner ausführlichen Recherche in der anthroposophischen Szene. Von Veränderungen am Goetheanum in Dornach über Probleme der Waldorfschule heute bis zu anthroposophischer Landwirtschaft und Medizin hat er viele Motive eingefangen.
Heisterkamp fährt fort: Natürlich freue ich mich darüber, dass dabei "unser" gepiercter Lieblingsautor Jens Prochnow "mit Ziegenbärtchen" in der Weltwoche besser wegkommt als ein Vorstandsmitglied, das sich laut Weltwoche "im Habitus nicht vom Vorstandsmitglied eines Versicherungskonzerns oder einer Modelagentur" unterscheidet. Nun, über diese Einschätzung kann man wohl geteilter Meinung sein. Es gibt sicherlich eine Vielzahl von Anthroposophen, die sich lieber an ein "Vorstandsmitglied eines Versicherungskonzerns oder einer Modelagentur" anschmiegen als an einen "30-Jährigen mit Ziegenbärtchen, gepiercten Augenbrauen und Turnschuhen".
Jens Heisterkamp bedauert aber, das man über die geistigen Essentials von Steiners Schaffen nichts erfährt: Schade finde ich eigentlich nur, dass Scheytt auf der intellektuellen Ebene den Zugang zur Philosophie Steiners nicht einmal gesucht zu haben scheint. Scheytts Anliegen war es tatsächlich wohl eher, "die Anthroposophen" in ihrer Heterogenität und Vielschichtigkeit zu präsentieren als die kryptischen Aeusserungen Steiners zu dechiffrierten - das ist ja mein Job.


29 Januar 2004

Programmzeitung Basel zu Beuys und Steiner.
Die Basler Programmzeitung hat einiges zu bieten: Eine Agenda mit den wichtigsten Terminen der Stadt, aber auch interessante Artikel zum pulsierenden Kulturleben der Rheinmetropole. Im Januarheft erschienen drei interessante Artikel, die leider erst jetzt online gegangen sind:
1. Bewahren und erneuern - Die Anthroposophische Buchszene. Von Dagmar Brunner. Artikel über den Verlag am Goetheanum und den Rudolf Steiner Verlag. "In Dornach ist alles ein wenig anders..."
2. «Vom Hügel herunter ...» - Ausstellung ‹Rudolf Steiner im Kaffeehaus›. Von Dagmar Brunner. Einblicke ins Kaffeehaus... "«Man muss nicht Anthroposoph sein, um sie lesen zu können», schrieb Reinhardt Stumm über Steiners ‹Wandtafelzeichnungen› (BaZ vom 10.6.93)."
3. Ein mächtiger Geist - Ausstellung ‹Joseph Beuys in Basel›. Von Walter Kugler. "Eine wichtige Inspirationsquelle für Joseph Beuys war die Gedankenwelt Rudolf Steiners. Dass das «innere Auge viel entscheidender ist als die dann sowieso entstehenden äusseren Bilder», davon hat Joseph Beuys gerne und immer öfter erzählt."

'Die Weltwoche' bringt Anthroposophie-Artikel!
Die Weltwoche, wöchentliches Nachrichtenmagazin der Schweiz, hat in seiner aktuellen Ausgabe (heute erschienen) einen sehr schönen, siebenseitigen Artikel über Anthroposophie publiziert, den Stefan Scheytt (Autor für Brand Eins, Die Zeit und die Süddeutsche Zeitung, Preisträger des Axel-Springer-Preises) geschrieben hat. Der Artikel 'Es gärt bei den Anthroposophen' ist online nur für Abonnenten zugänglich, die Weltwoche kann aber in Europa in jedem Bahnhofskiosk gekauft werden. Es lohnt sich, nicht nur wegen des Anthroposophie-Artikels....
Aufgeschreckt wurde ich heute im Trämli als ich folgende Zwischenüberschrift auf Seite 68 las: "Durch Aufsätze mit Titeln wie "Wie schwul ist Steiner" scheucht ein 30-Jähriger das anthroposophische Establishment auf." - Von wem da wohl die Rede ist?

Ich zitiere einfach mal die letzten beiden Absätze des Artikels:

Es gärt also bei den Anthroposophen, die so etwas gerne eine "Metamorphose" nennen. Einer, der seinen kleinen Beitrag "zu einem neuen Verständnis der Anthroposophie" leistet, ist ein 30-Jähriger mit Ziegenbärtchen, gepiercten Augenbrauen und Turnschuhen, der schon als Jugendlicher heimlich Steiner unter der Bettdecke las. Heute sitzt er im Steiner-Archiv mit direkter Sicht aufs Goetheanum, neben dem Flachbildschirm ein Steiner-Bild. Von dort aus schreibt er Sachen, deretwegen ihn der "Anthro-Adel" auf dem Hügel böse anschaut, ihm den Gruss verweigert oder ihn zurechtweist: "Sie werden sich unseren Gepflogenheiten noch anzupassen haben!". Aber wegschicken kann ihn auch keiner mehr, immerhin ist Jens Prochnow wissenschaftlicher Mitarbeiter im Archiv und Kolumnist der anthroposophiekritischen Anthroposophen-Zeitschrift Info3. Prochnow sucht und findet Antworten auf persönliche, politische und metaphysische Fragen bei Joseph Beuys, Christoph Schlingensief, Bach und Kurt Cobain, Handke, Rilke, im Kinofilm "Matrix Reloaded" und eben auch bei Rudolf Steiner, den er kumpelhaft seinen "Arbeitskollegen" nennt. Irgendwie möge er den "Gegenstromschwimmer" Steiner, der einfach ein paar gute Ideen gehabt habe. Damit das andere Anthroposophen so unverkrampft tun können wie er, scheucht er das Anthro-Establishment ein wenig auf mit Aufsätzen ("Wie schwul ist Steiner?"), mit Tagebuchnotizen ("Ich habe mit dem Kuchengäbelchen von Marie Steiner gespeist! Jetzt kann ich mich hinlegen und sterben, denn ich habe alles erreicht.") und Sätzen wie: "Man ist nicht Anthroposoph, weil man an den Weltuntergang glaubt und seine Haut mit Weleda-Creme einschmiert.".
Die alte Anthro-Frage "abkapseln oder mitmachen?" hat Prochnow für sich mit "mitmachen" beantwortet. Warum nicht auch in einem Fernsehquiz? Zwischen Hobbyexperten zu den Themen "Formel 1", "Hits der Achtziger" und "Asterix und Obelix" liess sich Jens Prochnow vor zwei Jahren in der ZDF-Sendung "Risiko" über Anthroposophie befragen. Und weil der Kandidat seinen Steiner kannte, nahm er 6500 Euro mit und eine 24-bändige Brockhaus-Ausgabe. In der wird Steiner als "österreichischer Pädagoge, Philosoph und Begründer der Anthroposophie" beschrieben, und irgendwann vielleicht auch als einer der erfolgreichsten Markendesigner der jüngeren Zeit.


Zum Abschluss des Artikels gibt es noch einen kleingedruckten Veranstaltungshinweis auf die Ausstellung "Rudolf Steiner im Kaffeehaus" - das Kaffeehaus natürlich, in dem ich gerade sitze - und meinen Talk mit Johannes Stüttgen am 10. Februar 2004 hier im Unternehmen Mitte.


28 Januar 2004

Kaffeehausimpressionen: "Warum die Menschen die Rosen lieben..."
Die Rose ist eine Mysteriengestalt, die Wandtafel "Warum die Menschen die Rosen lieben..." entstammt dem unmittelbar vor der Weihnachtstagung 1923/24 gehaltenen Vortragszyklus Steiners mit dem Titel "Mysteriengestaltungen" (GA 232). Michael Eggert hat den Text dieses Vortrages auszugsweise veröffentlicht, die Tafel hängt nun bis zum 29. Februar 2004 neben 44 anderen Tafeln auch im Unternehmen Mitte. Steiner: "Und es ist vielleicht doch das schönste Naturgefühl, zum Rosenstrauch nicht nur ein äusserliches Verhältnis zu haben, sondern sich zu sagen: Ich liebe den Rosenstrauch besonders aus dem Grunde, weil der Rosenstrauch die Eigentümlichkeit hat (...), gerade unsere ersten Kindheitserinnerungen aufzunehmen. Die Menschen lieben die Rose aus dem Grunde - sie wissen es nur nicht - weil die Rosen die allerersten Kindheitserinnerungen aufnehmen." Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine etwas grössere Ansicht.


Soll Sebastian Gronbach für die "Anthroposophische Gesellschaft" arbeiten? Entscheiden Sie mit!
Sebastian Gronbach, Info3-Redakteur, Vortrags- und Seminarmacher und Mitgründer der "Firma für Anthroposophie" ist nicht Mitglied der Anthroposophischen Gesellschaft. Trotzdem lud ihn nun das Arbeitszentrum NRW, sozusagen eine der elf Landesregierung der deutschen Anthroposophen, zur Mitarbeit ein: Man könne sich vorstellen, dass Sebastian Gronbach zunächst ohne Mitgliedschaft in diesem Gremium arbeitet. Eine spätere Mitgliedschaft ist natürlich trotzdem mehr als erwünscht.
Will die organisierte Anthroposophie den unabhängigen und für seine individualistische Art bekannten Sebastian Gronbach vereinnahmen? Oder ist sie mittlerweile so offen, dass sie die besten Kräfte sucht – unabhängig von offizieller Mitgliedschaft? Soll Sebastian Gronbach endlich die Verantwortung übernehmen die ihm angetragen wird? Oder wird er auf ein sinkendes Schiff gerufen? Wird diese Veröffentlichung dazu führen, dass die Gesellschaft ihr Angebot zurücknimmt?
Was soll Sebastian Gronbach tun? "Rein" oder "Nein"? Schreiben Sie ihre Meinung – hier erfahren Sie das Ergebnis. Erleben Sie den Umworbenen live am 24. Februar 2004 im Unternehmen Mitte bei "Prochnow und Gast".

27 Januar 2004

Wie sieht das Unternehmen Mitte eigentlich von aussen aus?
Ich habe jetzt ja schon mehrere Fotos aus der Austellung "Rudolf Steiner im Kaffeehaus" und von speziellen Veranstaltungen in der Mitte rund um Steiner und die Anthroposophie gepostet, vielleicht fragt sich ja einer, wie die vielleicht etwas verwirrende Architektur dieses Gebäudes nun beschaffen ist. Die Mitte schaut von aussen so aus: Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine etwas grössere Ansicht.



Die Mitte liegt tatsächlich "im Herzen von Basel", gleich gegenüber der Hauptpost. Links und rechts vom Eingang (das ist das Eckige und Beleuchtete auf dem Foto) sind seperate Cafés - das fumare und das non fumare, die aber auch von der Mitte bewirtschaftet werden (die Rundbögen). Geht man den zentralen Eingang ein paar Stufen hoch, ist man bereits in der Halle, die durch Säulen einen eigenen Innenhof hat. Die Mitte bietet einen Hallenplan [PDF-Download] an, der eine gute Orientierung ermöglicht - im Kuratorium ist das Rudolf Steiner Archiv noch bis zum 29. Februar beheimatet.

Paycheck - der Film.
Der Film Paycheck hat von der Kritik ziemlich schlechte Karten bekommen, am Sonntag habe ich ihn mir mit meiner WG in Basel angeschaut und muss sagen: Ich fand ihn OK. Etwas befremdet war ich darüber, Ben Affleck - von dem ich nur ein paar Mal etwas gelesen, aber nie etwas zuvor gesehen hatte - permanent in Grossaufnahme zu sehen. Aber Uma Thurman hat dies als etwas rabiate Biologin schnell wieder wett gemacht. In dem Film selber geht es um Reisen in die Zukunft, kombiniert mit künstlich hervorgerufenen Auslöschungen des Gedächnisses. Das klingt spannend, tatsächlich stammt der Plot vom Initiations-Schriftsteller Philip K. Dick, doch der Film benutzt den Plot eher nur als Aufhänger, um konventionelle Action - diese allerdings ist vom feinsten - zu verpacken. Wer glaubt, bei jedem Zeitsprung aufpassen zu müssen, um nicht durch eine falsche Zeitebene in die Irre geführt zu werden, kann sich entspannen und sollte besser die gelungene Verfolgungsjagdt auf dem BMW-Motorrad geniessen. Etwas strange ist zunächst das seltsame Gemisch aus 30-er und 50-er Jahre-Aesthetik, die der Film mit Hi-Tech kombiniert - ein John Woo Film eben...


Basel, Rom, Kopenhagen.
Nur eine kleine Bemerkung am Rande: Die Austellung 'Rudolf Steiner im Kaffeehaus' im Herzen von Basel ist keinesfalls die einzige Steiner-Wandtafelaustellung, die zur Zeit im Gange ist. In Rom sind vom 27. Januar an - also seit heute - bis zum 27. Februar 50 Orignal-Steinertafeln zu sehen: L' OCCHIO NON VEDE - DAS AUGE SIEHT NICHT. Dazu wird auch ein Katalog erscheinen, den man gegen 20 Euro schon einmal bestellen kann. Die Austellung ist in der Universität im Herzen von Rom: Università di Roma La Sapienza Piazzale Aldo Moro 5. Schauen Sie doch mal rein, wenn Sie in Rom sind...
Die Austellung im Kopenhagener Gammel Holtegaard beschäftigt sich mit dem Werk von Rudolf Steiner, Andrej Belyj, Jens Adolf Jerichau, Arild Rosenkrantz, Hilma af Klint, Kandinsky, Goethe und Martinus. Im Gammel Holtegaard Kopenhagen stellte bereits Margrethe II, Königin von Dänemark, 1993 ihre Werke aus - und 2004 eben Rudolf Steiner. Die Kopenhagener Austellung läuft vom 16. Januar bis zum 7. März. Falls Sie zu den Austellungen in Rom und Kopenhagen auch noch wollen - nichts ist leichter als das!

Eurythmie im Kaffeehaus.
Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr: Es tut sich was im Kaffeehaus. Der eurythmische Brunch 'everything you always wanted to know about eurythmy but were afraid to ask' mit Melaine McDonald, Merijn van Driesten und Eduardo Jenaro (in Zusammenarbeit mit Life Music First und Performing Arts Services) startete punktlich und vor vollem Haus. Komisch, das immer wieder beklagt wird, die Eurythmie "fände ihr Publikum nicht". So ein Quatsch! Es ist wohl eher so, das manche Eurythmisten und Eurythmistinnen es sich schön bequem in ihrer Waldorf-Nische eingerichtet haben und kein Interesse verspüren, ihre Kunst in den Dienst der Gesellschaft zu stellen. Raus aus der Szene - rein ins Leben! Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine etwas grössere Ansicht.



26 Januar 2004

INGO 3 - Schonungsloses aus der Anthroposophie.
Die Zeitschrift Info3 hat einen kleinen Bruder bekommen - die Ingo3. Unter so liebreizenden Ueberschriften wie "Anthroposophie im Keller - Rudis Rappelkiste" wartet so manches auf uns, insbesondere der anthroposophische Googel "Informationskunst".


'Prochnow und Gast': Fotos vom Abend mit Wilfrid Jaensch.
Die ersten Fotos vom 20. Januar sind eingetroffen, aufgenommen hat sie Daniel Häni vom Unternehmen Mitte. Sie zeigen Wilfrid Jaensch und mich beim Talk im Innenhof der Halle. Zunächst einmal ein Bild das von der Treppe zur Weinbar aufgenommen wurde. Vom ersten Bild gibt es auch einen (kleinen) Ausschnitt. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.



Das zweite Bild wurde - nehme ich mal an - vom Zwischengang aus aufgezeichnet. Man kann wohl sehen, dass das Gespräch mit Jaensch ziemlich konzentriert verlief... Auch von diesem Bild gibt es einen vergrösserten Ausschnitt (tres chic!).



Das dritte Foto wurde von der Seite der Bar und des Kuratoriums her aufgenommen. Von diesem Bild haben ich auch noch einen Detail-Ausschnitt angefertigt, den man sich hier anschauen kann.


Info3-Bericht zu 'Prochnow und Gast'
Sven Baumann hat für die Info3 einen netten Bericht über die ersten beiden Abende von 'Prochnow und Gast' verfasst: Er berichtet über die Abende mit Michaela Glöckler (13. Januar) und Wilfrid Jaensch (20. Januar). Nun ist erst einmal Halbzeit und ich kann mich erst einmal etwas ausruhen - die 'zweite Staffel' meiner Talks beginnt am 10. Februar mit Johanes Stüttgen und endet am 24. Februar mit Sebastian Gronbach. Natürlich im Unternehmen Mitte, natürlich um 20:30 Uhr, natürlich kostenlos und offen für alle interessierten Menschen und sonstigen Wesen. Text lesen...



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[EDN - ICM - PSSR] 2006