07 Februar 2004

Neu: Freie Hochschule für Anthroponautik i.G.
"Entscheidende Vorraussetzung für die Freiheit ist die sinnliche wie sittliche Haltung des Geisteswissenschaftlers", so lautet die Begrüssung auf der brandneuen Seite der am 5. Februar gegründeten Leipziger 'Freien Hochschule für Anthroponautik'. Die anthroponautischen "Vermittler" (Dozenten) wie den Ontologen Kostja Schibrowski und weitere illustre Köpfe kann man hier schon einmal bestaunen...

Freie Hochschule für Anthroponautik.

Basler Zeitung von Gestern: Weihnachtstagungsgesellschaft gibt es nicht.
In der gestrigen Print-Ausgabe der Basler Zeitung (Seite 31) erschien wieder ein Artikel zum Goetheanum-Urteil (PDF-Download vom Christian-Rosenkreutz Zweig Hamburg) mit der Ueberschrift "Anthroposophen vor Tohuwabohu". Obwohl die Urteilsbegründung noch nicht veröffentlicht ist, überrascht die BaZ mit folgender Aussage: "Einen Aufsehen erregenden Beitrag hat das Amtsgericht mit seinem Urteil dazu geleistet. Demnach hörte die Weihnachtstagungsgesellschaft Rudolf Steiners, die der Vorstand reaktivieren wollte, bereits 1925 auf zu existieren. Damals sei sie offenbar in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG) aufgegangen, befand das Gericht." Sollte sich diese Sicht in der Urteilsbegründung tatsächlich wiederfinden, wäre dies eine - let's say - sehr pragmatische Sichtweise, die in manch anthroposophischen Zirkeln Herzrasen auslösen wird.


Willy Storrer - New Power Generation anno 1922.
Die Anarchisten kommen - langsam, aber gewaltig! Im aktuellen Heft (Nr. 6 2004) der Wochenschrift "Das Goetheanum" ist ein sehr interessanter Artikel von Wolfgang Vögele über Willy Storrer erschienen, nachdem Peter Wittwer bereits am 8. Januar in der Basler Zeitung über den "philosophierenden Piloten" Storrer berichtete. Willy Storrer leitete das Kulturmagazin "Individualität", über das der Anthroposophen-Funktionär Jürgen von Grone 1930 (Anthroposophie, Heft 10 1930) schrieb: "Es droht hier die Gefahr, dass Geisteswissenschaft (...) in einer völlig entstellten Endausführung durch einen selbstgefälligen Journalismus in das öffentliche Leben gestellt wird." Die fürchterliche Gefahr bestand darin, das Anthroposophie in einem Heft - eben der "Individualität" - neben Erstveröffentlichungen von Hermann Hesse und Robert Walser erschien - frisch, avantgardistisch und lebendig. Vögele fragt darauf in seinem Storrer-Artikel: "War es Erfolgsneid, wenn tonangebende Anthroposophen den jungen Autodidakten als Verderber der reinen Lehre, ja als Anti-Anthroposophen anprangerten?" Man sieht, die Dinge wiederholen sich... Willy Storrer war ein glühender Verehrer des Anarchisten Max Stirner, Gründer des Zweiges "Neue Generation" (Dornach 1922) der Anthroposophischen Gesellschaft und das "Entfant terrible" am Goetheanum: "Mit seinem extravaganten Lebenstil, den er sehr zum Missfallen der älteren Generation am Goetheanum pflegte, war Storrer einer der ersten, der offen vor der Gefahr einer sektiererischen Abschliessung des Goetheanums warnte" (Peter Wittwer). Storrer liebte das Leben: 1924 lag das erste Goetheanum nach einer Brandstiftung in Trümmern, Willy Storrer kaufte sich zwei Rennautos. 1929 erwarb Storrer ein Dreisitzer-Flugzeug, mit dem er 1930 auf dem Gempen in unmittelbarer Nähe zum Goetheanum abstürzte. Bis in die heutigen Tage wird Willy Storrer von Funktionären der Anthroposophischen Gesellschaft als "unbedeutende Randfigur" beiseite geschoben.

Gewähren Sie Individualität, Sir!

06 Februar 2004

Artikel im Manager-Magazin: Der Waldorf-Discounter DM
Die Online-Ausgabe der deutschen Zeitschrift "Manager Magazin" bringt in seiner Serie "Deutschland, deine Unternehmer" einen Bericht über Götz Werner, den anthroposophisch angehauchten Chef der DM-Märkte - eine sehr grosse und polpuäre Dogeriekette in Deutschland, die ganz unauffällig und doch 'spürbar' mit den Anregungen und Ideen Rudolf Steiners arbeitet - nicht dogmatisch und verbiestert sondern modern und zeitgemäss. Der Artikel von Matthias Kaufmann hat drei Teile: 1. Der Waldorf-Discounter, 2. Goethe und Geschäftssinn und 3. Zur Ausbildung gehören Theater-Workshops.


Kaffeehausimpressionen: Morgens ist die Welt noch in Ordnung...
So sieht es im Kaffeehaus aus, wenn Steiner zwar schon da ist, die Menschen aber (noch) nicht. Steiner während einer Diskussionsrunde mit den Arbeitern am Goetheanumbau (2. August 1924, in GA 354): "Denken Sie sich, meine Herren, ein Journalist, der muss ja so viel denken - allerdings unnötig meistens -, aber er muss so viel denken, dass ja der Mensch so viele Gedanken, die logisch sind, gar nicht haben kann. Daher werden Sie finden, dass der Journalist oder überhaupt ein Mensch, der berufsmässig schreiben soll, den Kaffee liebt, ganz instinktmässig. Er setzt sich ins Kaffeehaus, trinkt eine Tasse Kaffee nach der anderen und nagt an der Feder, damit etwas herauskommt, das er schreiben kann." Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.

Rudolf Steiner im Kaffeehaus Rudolf Steiner im Kaffeehaus

Weltwoche: Leserbrief 'SEXY STEINER'.
Gestern erschien ein neues Heft der Weltwoche, und der siebenseitige Artikel über Anthroposophie ist nun Geschichte - bis zum nächsten Mal. Im aktuellen Heft findet sich ein Leserbrief zum Anthroposophie-Artikel von Stefan Scheytt. Ich finde ihn extrem albern und dahergeschwafelt, will ihn aber dennoch hier zitieren:

SEXY STEINER. Zu Heft 05 "Es gärt bei den Anthroposophen" von Stefan Scheytt.
Rudolf Steiner war ein Kind seiner Zeit, namentlich des 19. Jahrhunderts. Trotzdem ist Steiners Anthroposophie heute vielen Menschen eine geistige Heimat und als solche jeder Kritik entzogen. Für Aussenstehende störend ist freilich die Behauptung der Anthroposophie, eine Wissenschaft zu sein, obwohl sie alle Merkmale einer Offenbarungsreligion trägt. Dass Steiner mit Sexualität so gar nichts am Hut gehabt habe, mag durch seine Architektur wiederlegt werden, die sich deftig-phallokratisch geben kann, wie das Heizhaus am Goetheanum in Dornach zeigt. Willem Stern, Basel.

Zunächst einmal ist hier ein Bild des Goetheanum-Heizhauses, da kann sich jeder Mensch selber ein Urteil bilden, ob dieses Haus 'deftig-phallokratisch' daherkommt oder sich bei Herr Stern vielleicht nur bei jedem Anblick eines Schornsteins die Männerphantasien regen. Zu der Frage, ob die Anthroposophie eine Offenbarungsreligionen sei, kann ich schon gar nicht mehr mitteilen als: Wenden Sie die Begriffe, die sie in Ihrem kitschigen Kulturchristentum zu überwunden haben meinen, bitte nicht auf etwas an, das Ihnen anscheinend so gross ist das sie es nicht einmal mehr sehen können: Ihr Denken. Das Denken ist die Offenbarungsreligion der Gegenwart!


Download: Goetheanum-Urteil.
Das Goetheanum-Urteil vom 3. Februar 2004 ("Es wird festegestellt, dass die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung) kein Verein ... ist.") des Richteramts Dorneck-Thierstein ist nun als Faksimilie zum download vom Christian-Rosenkreutz-Zweig Hamburg freigegeben (PDF, drei Seiten). Eine detaillierte Urteilsbegründung soll noch folgen. Gegen das Urteil kann innerhalb 10 Tagen Rekurs (Einspruch) erhoben werden.


Baslerstab vom 3. Februar: Steiner auf der Wandtafel.
Die Gratiszeitung Baslerstab berichtete in ihrer Ausgabe vom 3. Februar über die Austellung 'Rudolf Steiner im Kaffeehaus' und den Nietzsche- und Steinerforscher David Hoffmann (Autor: Paul Schorno). Da ich diese Zeitung nur selten lese (let's say: nie) kommt der Hinweis leider mit drei Tagen Verspätung, dafür ist der Artikel aber auch online einsehbar - es lohnt sich: "Es müsste möglich sein, sich mit Steiners Werk auseinanderzusetzen, Dinge von ihm gewaltig und bedeutend zu finden, ohne gleich 'Anthroposoph' zu sein." Hier geht's zum Artikel...


05 Februar 2004

Gestrige Gerichtsniederlage kostet das Goetheanum über 100.000 CHF.
Wie die Basler Zeitung von heute meldet (Bericht Seite 30) muss die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft jeder der beiden Klägerparteien (vertreten durch Anwalt Paul Thaler und Anwalt Helmut Strub) 34.000 CHF 'Parteientschädigung' abtreten und darüber hinaus als unterlegene Klagepartei die Gerichtskosten samt Urteilsgebühren in Höhe von je 24.000 CHF pro Verfahren entrichten. Hinzu treten wohl noch die eigenen Verfahrens- und Anwaltskosten, so das eine Summe von über 100.000 Franken - 100.000 Franken entsprechen ca. 66.000 Euro - zu Lasten des Goetheanums und der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft zusammenkommt.


Das ist Daniel Häni!
Ein nettes Bild, das im Kuratorium des Unternehmen Mitte am jetzigen Montag (2. Februar) aufgenommen wurde, zeigt Daniel Häni, einer der Chefs der Mitte, schönster Mann von Basel und Mitinitiator der Ausstellung 'Rudolf Steiner im Kaffeehaus', mit mir zusammen während wir einen gutbesuchten und faszinierenden Vortrag mit Tafel-Demonstrationen einer Goetheanum-Sektionsleiterin geniessen. Ganz gerissenene Individualitäten können ja jetzt einmal die Niggli-Häni-Khuza-Connetion untersuchen: "Daniel Häni, Claire Niggli und Alex Silber habe ich es zu verdanken, dass ich meine Khuza-Forschung bereits am 18. November 1995 im Alchemielabor des Warteck pp in Basel vorstellen konnte"... Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine deutlich grössere Ansicht.

Daniel Häni und Jens Prochnow im Kuratorium des Unternehmen Mitte.

04 Februar 2004

GOETHEANUM-VORSTAND UNTERLIEGT VOR GERICHT.
Die Weihnachtstagungsgesellschaft Rudolf Steiners (WTG) gibt es nicht (mehr) als autonomen Rechtskörper, sie sei durch konkludentes Verhalten mit der AAG (umbenannter Goetheanum-Bauverein) fusioniert; die Löschung der Weihnachten 2002/03 am Goetheanum "wiederweckten" AAG-WTG im Handelsregister wurde heute durch das Richteramt Dorneck-Thierstein verfügt. Das Urteil wird im Laufe der Woche schriftlich dargelegt und binnen vier Wochen ausführlich begründet.
Update
16:43 Uhr: AAG-WTG-Handelsregisterauszug ist bereits gesperrt!
Update 16:53 Uhr: Infos "Worum geht es eigentlich?" bei der Info3.
Update 17:34 Uhr: Hier geht es zum Handelsregisterauszug des alten AAG-Bauvereins.
Update 23:34 Uhr: Info3 berichtet "Weihnachtstagungsgesellschaft gibt es nicht".


Diese Vereinigung gibt's ab heute nicht mehr: Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft (Weihnachtstagung).

Kaffeehausimpressionen: "Die ätherische Welt".
Die vorliegende Wandtafel entstammt dem Vortrag Rudolf Steiners vom 26. Mai 1922, enthalten in dem Band 'Menschliches Seelenleben und Geistesstreben im Zusammenhange mit Welt- und Erdentwickelung' (GA 212), Steiner führt während dieses Vortrages aus: "Bevor sich der Mensch mit der physischen Welt durch das Embryo verbindet, zieht er die Kräfte der ätherischen Welt zu sich heran. Wir leben hier auf der Erde in der physischen Welt, also in derjenigen Welt, die wir durch unsere Sinne erfahren und durch unseren irdischen Verstand begreifen. Aber in dieser Welt gibt es nichts, was nicht durchsetzt ist von der ätherischen Welt." Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine etwas grössere Ansicht.

Die ätherische Welt im Kaffeehaus

Download: Stüttgen-Handzettel.
Für die Veranstaltungen mit Johannes Stüttgen am kommenden Montag und Dienstag gibt es nun einen kleinen Handzettel, den Sie sich aber auch selber herunterladen und ausdrucken können: stuettgen-flyer.doc als Win-Word Dokument oder stuettgen-flyer.rtf als Datei für jedes Textverarbeitungsprogramm. Die verwendete Schrift ist "Verdanta".

Weitere Fotos von Wilfrid Jaensch!
Es sind neue Bilder vom Hallen-Talk mit dem Berliner Anarcho-Philosophen Wilfrid Jaensch über Rudolf Steiner vom 20. Januar aufgetaucht, die ich auch noch gerne zur Verfügung stellen möchte. Diese Bilder sind deswegen ganz interessant, weil Sie wohl kurz hintereinander aufgenommen worden sind und Wilfrid Jaensch somit beim unmittelbaren Redefluss zeigen.
Meinen Bericht zu dieser Veranstaltung können Sie hier lesen, andere Fotos von diesem Abend gibt es auch - jeweils in Klein, Gross und als vergrösserten Ausschnitt hier, und auch noch den ebenfalls bereits erwähnten Bericht von Sven Baumann für die Info3. Bitte nicht vergessen: Die Talkreihe "Prochnow und Gast" wird fortgesetzt: Am 10. Februar mit dem Beuys-Meisterschüler Johannes Stüttgen, am 24. Februar mit Sebastian Gronbach - jeweils um 20:30 Uhr im Unternehmen Mitte Basel. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.

Wilfrid Jaensch und Jens Prochnow

Wilfrid Jaensch und Jens Prochnow

Wilfrid Jaensch und Jens Prochnow

03 Februar 2004

Info3 Februar ist online!
Relativ früh geht heute das aktuelle Heft von Info3 online: Ein Highlight ist der Artikel "Mehr Gewalt" von Sebastian Gronbach, der sich unter anderem mit dem Phänomen "Kill Bill" auseinandersetzt: "Ja, so müsste man sich bewegen können: Treppen werden nicht mühsam erstiegen, sondern es reicht ein dynamischer Abstoss und schon ist man oben, Sprünge von großer Höhe federt man mit kraftvoller Weichheit ab und die Gegner können gar nicht zahlreich genug sein, sie werden alle zurückgeschleudert, mühelos. Wollen und Tun sind eines. Geist und Körper sind synchronisiert. Jede Körperbewegung ein Gedanke, jeder Gedanke eine Körperbewegung." Weiter ein hoch interessantes Interview mit dem Psycholgen Dr. Guido Dossche über Gewalt und Kartharsis; dann auch noch ein Beitrag über Kampfkunst - ein Gespräch mit dem zweifachen Europameister in Tang Soo Do – Moo Duk Kwan, Manuel Tysarzik -; der wahnsinnig gute Essay "Metamorphosen des Gebets. Steiner zeigt: Auch Atheisten können beten" von Wilfrid Jaensch und vieles andere mehr... Von mir ist in diesem Heft kein Artikel, nur über mich und meine Gäste (Seite 65).
Sprung zum Februar-Heft...


Claire Niggli im Kuratorium.
Claire Niggli ist bereits seit Jahren eine Legende: Sie ist eine der frühesten Förderinnen von Wilfrid Jaensch und seiner 'kritischen untergrund-universität basel' und wird als solche auch in Jaensch' neuem Buch "Die Schule der Magie" erwähnt, seit eingen Jahren betreibt sie in Basel ihren "Jour fixe", der Menschen ganz unterschiedlichster Alters- und Bildungsstufen in ihren Salon führt: Opfer türklicher Folterjustiz, Bänker, anthroposophisch angehauchte Damen, Künstler, Lebensphilosophen und Angehörige der Universität Basel. Hier auf dem Foto sitzt Claire Niggli im Kuratorium des Unternehmen Mitte mitten im 'ambulanten Steiner-Archiv' das dort noch bis zum 29. Februar residiert. Neben ihr irgendein Jünger - seinen Namen habe ich vergessen, Professor für irgendwas - und hinter ihr die Steiner-Wandtafel "Und die Sonne bewegt sich doch" aus dem Arbeitervortrag vom 17. Mai 1924. Claire Niggli fertigt auch umfangreiche Portraitserien an (Die "Künstler-Ketzer-Ikonen") und hat sich damit schon einen Ruf als exzellente Fotographin eingebracht, mit mir hat sie schon zwei Sessions absolviert, sobald Premium-Abzüge verfügbar sind, wird hier ein kleiner Einblick in ihr künstlerisches Schaffen gewährt. Diskreter Lesetipp: Jaensch, Niggli und Prochnow traut vereint: Steiners Erben (Info3 September 2003). Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine etwas grössere Ansicht.

Claire Niggli im Kuratorium des Unternehmen Mitte

02 Februar 2004

Deadly Viper Dispatch.
Es ist an der Zeit, Gerechtigkeit über Deine Feinde walten zu lassen. Die weltberühmten Deadly Viper Assassins - die bekannte Terrororganisation aus Kill Bill Vol. 1 - werden Deinen Willen erfüllen. Registriere Dich im Deadly Viper Dispatch und wähle einen Namen, der Angst und Schrecken in die Herzen der wertlosen Würmer schlägt, die Dir im Wege stehen. Nach erfolgreicher Anmeldung kann es losgehen: WHO WOULD YOU LIKE TO KILL TODAY?
Im übrigen: Kill Bill Vol. 2 wird im April 2004 in die Lichtspielhäuser gelangen - erste Trailer sind bereits verfügbar...


01 Februar 2004

Das Info3-Forum läuft wieder!
Für einige Zeit musste der kommunikationsfreudige Anthroposoph ja auf Grusel-Foren wie das der Waldorf Falle zurückgreifen, um eine einigermassen gepflegte Konversation betreiben zu können. Nun ist es so weit - das Info3-Forum ist wieder da - neu und frisch renoviert! Zuerst muss man auf "Registrieren" klicken und eine Einverständniserklärung abklicken, um ein Benutzerkonto anzulegen: "Ich bin mit den Konditionen dieses Forums einverstanden und über oder exakt 12 Jahre alt." Ab dann dürfen alle Zwölfjährigen und darüber loslegen... Einen ersten Thread gibt es bereits auch schon, legen Sie los und machen Sie mit!


Rudolf Steiner in der Coop-Zeitung: "Bilder, schlicht und packend"
Es ist wohl schlicht unmöglich, jemandem der nicht in der Schweiz lebt, zu erklären was die Coop-Zeitung ist - ich will es dennoch einmal versuchen... Die Schweiz wird durch zwei grosse privatkommunistische Kaderorganisationen regiert: Migros und Coop. Beides sind nicht bloss Lebensmittelketten, sie unterhalten auch jeweils Banken, Versicherungen, Restaurants, Fast-Food-Läden, Fittnesscenter, Parfümerie-Ketten, Tankstellen, Drogerien, Mietsyndikate und Gewerkschaften, die Migros hatte bis vor kurzem sogar eine eigene Partei, den "Landesring der Unabhängigen (LdU)". Beide, Coop und Migros, haben unterschiedliche Kundenbindungssysteme: Die Cumuluskarte (Migros) und die Supercard (Coop). Man muss sich also im Laufe seines Lebens entscheiden, ob man lieber zu Migros oder Coop geht, sonst macht das keinen Sinn. Ist man wie über eine Millionen Schweizer und auch ich bei Coop angekommen, bekommt man wöchentlich die keinesfalls langweilige Coopzeitung mit einem Umfang von ca. 120 Seiten nach Hause geschickt.
Im aktuellen Heft wird nun auch die Basler Wandtafel-Austellung "Rudolf Steiner im Kaffeehaus" im Unternehmen Mitte mit einem Artikel von Paul Kienle beworben und erhält dabei vier von fünf möglichen Event-Punkten: "Es sind faszinierend schlichte und packende Bilder, nicht abgehoben im Museum, sondern mitten im Trubel des Lebens."
Zum Artikel gelangt man hier, Coop hat aber auch eine PDF-Version bereitgestellt.



Faust am Goetheanum: Fotogalerie.
Wie manch einer ja schon mitbekommen hat: Ab April 2004 finden am Goetheanum die Faust-Festspiele statt. Dabei wird der komplette Faust (Teil Eins und Zwei) von Johann Wolfgang von Goethe ungekürzt auf der Goetheanumbühne zu sehen sein - pro Zyklus mit einer Gesamtspielzeit von ca. 26 Stunden. Ganz nett gelungen ist die Fotogalerie zu diesem Projekt - die Fotos gibt es als Minibildchen zur Ansicht und hochauflösend für das anthroposophische Privatarchiv auf der eigenen Festplatte, für den Desktophintergrund oder -schoner, oder aber zum stolzen Herumzeigen in anthroposophischen Lesezirkeln... Klicken Sie auf das Bild für eine grössere Ansicht oder wechseln Sie auf die Goetheanum-Fotogalerie.



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[EDN - ICM - PSSR] 2006