14 Februar 2004
Kaffeehausimpressionen: Bar und "Andere Köpfe auf unseren Schultern".
Die Tafel "Andere Köpfe auf unseren Schultern" ist eine der sehr frühen von den erhaltenen Steiner-Wandtafeln. Sie stammt aus einem Vortrag Steiners vom 11. August 1919. Innerhalb und ausserhalb des Kreises stehen die Begriffe Ware - Arbeit - Kapital, um den Kreis herum finden sich drei Begriffsblöcke mit jeweils drei Begriffen: Oben Geistesleben, Freiheit, Intution, an der Seite Wirtschaftsleben, Brüderlichkeit, Imagination und unten Inspiration, Gleichheit, Rechtsleben.
Steiner führte bei diesem Vortrag aus: "Die Menschen können heute nicht von ihren gewohnten Begriffen loskommen. Aber das ist heute das Wichtigste, dass wir nicht bloss glauben, dass einzelne aussere Verhältnisse umgewandelt werden müssen, sondern dass wir unsere Ideen, unsere Begriffe, unsere Empfindungen umgestalten müssen. Wir können schon sagen: Wir brauchen andere Köpfe auf unseren Schultern." Der Vortrag vom 11. August 1919 ist enthalten in GA 296. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.
Die Tafel "Andere Köpfe auf unseren Schultern" ist eine der sehr frühen von den erhaltenen Steiner-Wandtafeln. Sie stammt aus einem Vortrag Steiners vom 11. August 1919. Innerhalb und ausserhalb des Kreises stehen die Begriffe Ware - Arbeit - Kapital, um den Kreis herum finden sich drei Begriffsblöcke mit jeweils drei Begriffen: Oben Geistesleben, Freiheit, Intution, an der Seite Wirtschaftsleben, Brüderlichkeit, Imagination und unten Inspiration, Gleichheit, Rechtsleben.
Steiner führte bei diesem Vortrag aus: "Die Menschen können heute nicht von ihren gewohnten Begriffen loskommen. Aber das ist heute das Wichtigste, dass wir nicht bloss glauben, dass einzelne aussere Verhältnisse umgewandelt werden müssen, sondern dass wir unsere Ideen, unsere Begriffe, unsere Empfindungen umgestalten müssen. Wir können schon sagen: Wir brauchen andere Köpfe auf unseren Schultern." Der Vortrag vom 11. August 1919 ist enthalten in GA 296. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.
Lauter schöne Menschen!
Heute war der grosse Tag der Jugendsektion im Unternehmen Mitte! Elisabeth Wirsching veranstaltete eine sehr schöne Führung zu den Tafeln mit den Kaffeehausgästen, Jesse Osmer hielt einen tollen Workshop zur Assoziativen Oekonomie und malte seine eigenen Wandtafeln gleich neben der Steiner-Tafel "Und die Sonne bewegt sich doch" im Kuratorium. Mein eigener Workshop War Steiner jung - Rudolf Steiner 1879 soll sehr gut gewesen sein - ich weiss es nicht so genau, denn ich war gar nicht da. Aufgrund 'organisatorischer Probleme' (ich hatte vergessen meinen Wecker zu stellen) trudelte ich heute erst gegen halb Drei in die Mitte...
Es waren ziemlich viele Leute aus der Jugendsektion im Kaffeehaus, so konnte man an einem Tisch stehen und sich über den Christus-Impuls austauschen ("Was ist denn das für eine Religion, in der Gott stirbt - das gibt's doch nirgendwo!") und zwei Tische weiter über den Bewusstseinsprozess der doppelten Buchführung in der Assoziativen Oekonomie diskutieren. Eine tolle Veranstaltung, die ganz unterschiedliche Menschen zu einem Austausch geführt hat!

Heute war der grosse Tag der Jugendsektion im Unternehmen Mitte! Elisabeth Wirsching veranstaltete eine sehr schöne Führung zu den Tafeln mit den Kaffeehausgästen, Jesse Osmer hielt einen tollen Workshop zur Assoziativen Oekonomie und malte seine eigenen Wandtafeln gleich neben der Steiner-Tafel "Und die Sonne bewegt sich doch" im Kuratorium. Mein eigener Workshop War Steiner jung - Rudolf Steiner 1879 soll sehr gut gewesen sein - ich weiss es nicht so genau, denn ich war gar nicht da. Aufgrund 'organisatorischer Probleme' (ich hatte vergessen meinen Wecker zu stellen) trudelte ich heute erst gegen halb Drei in die Mitte...
Es waren ziemlich viele Leute aus der Jugendsektion im Kaffeehaus, so konnte man an einem Tisch stehen und sich über den Christus-Impuls austauschen ("Was ist denn das für eine Religion, in der Gott stirbt - das gibt's doch nirgendwo!") und zwei Tische weiter über den Bewusstseinsprozess der doppelten Buchführung in der Assoziativen Oekonomie diskutieren. Eine tolle Veranstaltung, die ganz unterschiedliche Menschen zu einem Austausch geführt hat!

13 Februar 2004
In eigener Sache: Leib.Blog Intern.
Es gibt kleine Aenderungen bei Radio Anthroposophie: Da die Zugriffszahlen in den letzten Wochen explodiert sind (drei Gigabyte Datentransfer im Dezember und jetzt alleine in den ersten zehn Tagen des Februar auch schon drei Gigabyte) finden sich auf der Schlagseite ab sofort nur noch die Beiträge der letzten 14 Tage. Archiviert wird nun nicht mehr monatlich, sondern wöchentlich - so findet man schneller, was man sucht, muss aber unter Umständen häufiger klicken. Ziel des Ganzen ist es, das übertragene Datenvolumen deutlichlich zu reduzieren. Wie jeder sehen kann, ist der Leib.Blog ziemlich grafikintensiv. Grössere Grafiken werden nach einiger Zeit aus dem Archiv wieder entfernt oder deutlich in der Qualität (und damit auch in der Dateigrösse) reduziert. Wenn Sie sich also für Fotos interessieren: Laden Sie sie direkt auf Ihre Festplatte herunter (Rechte Maustaste bei PC-Benutzern: "Bild speichern unter...").
Eine kleine Bitte: Es ist natürlich nett, wenn Sie Freunde oder Bekannte auf den Leib.Blog hinweisen möchten. Tun Sie das bitte von Mund zu Ohr. Nichts ist uncharmanter als eine E-Mail mit nur einem Link oder dem hineinkopierten Blog-Text.

Es gibt kleine Aenderungen bei Radio Anthroposophie: Da die Zugriffszahlen in den letzten Wochen explodiert sind (drei Gigabyte Datentransfer im Dezember und jetzt alleine in den ersten zehn Tagen des Februar auch schon drei Gigabyte) finden sich auf der Schlagseite ab sofort nur noch die Beiträge der letzten 14 Tage. Archiviert wird nun nicht mehr monatlich, sondern wöchentlich - so findet man schneller, was man sucht, muss aber unter Umständen häufiger klicken. Ziel des Ganzen ist es, das übertragene Datenvolumen deutlichlich zu reduzieren. Wie jeder sehen kann, ist der Leib.Blog ziemlich grafikintensiv. Grössere Grafiken werden nach einiger Zeit aus dem Archiv wieder entfernt oder deutlich in der Qualität (und damit auch in der Dateigrösse) reduziert. Wenn Sie sich also für Fotos interessieren: Laden Sie sie direkt auf Ihre Festplatte herunter (Rechte Maustaste bei PC-Benutzern: "Bild speichern unter...").
Eine kleine Bitte: Es ist natürlich nett, wenn Sie Freunde oder Bekannte auf den Leib.Blog hinweisen möchten. Tun Sie das bitte von Mund zu Ohr. Nichts ist uncharmanter als eine E-Mail mit nur einem Link oder dem hineinkopierten Blog-Text.

Ingo3 funkt wieder!
Das Online-Magazin Ingo3 - Zwei Leben für die Anthroposophie hat ein paar neue Artikel, die einen Hingucker wert wären - zum Beispiel: 'Yellow Cabs in Dornach' - ein Bericht über emotional steuerbarer Taxis und Enthüllungen zur Goetheanischen Luftwaffe (GAF). Oder der Beitrag 'Ums VerrrrEcken' (Report 'Die Grosse Eckenplage' Teil 1) über das Greuel von sogenannten 'Ecken' (rechten Winkeln) an gewissen Schulen. Ingo3 entwickelt sich zum Kultorgan!

Das Online-Magazin Ingo3 - Zwei Leben für die Anthroposophie hat ein paar neue Artikel, die einen Hingucker wert wären - zum Beispiel: 'Yellow Cabs in Dornach' - ein Bericht über emotional steuerbarer Taxis und Enthüllungen zur Goetheanischen Luftwaffe (GAF). Oder der Beitrag 'Ums VerrrrEcken' (Report 'Die Grosse Eckenplage' Teil 1) über das Greuel von sogenannten 'Ecken' (rechten Winkeln) an gewissen Schulen. Ingo3 entwickelt sich zum Kultorgan!

Der schlechteste Artikel aller Zeiten
zum Komplex "Waldorf" und "Anthroposophie" erschien vorgestern mit dem Titel "Trennung war sehr schmerzlich" in der Thüringische Landeszeitung. Dort erfährt man, das in Eisenach 1993 die damals einzige Waldorf-Schulgründung in Deutschland unternommen wurde: "Die Waldorf-Philosophie hat in dieser Region keine Basis, sagt Kalisch. Es gibt so gut wie keine Anthropologen, keine "Gemeinschaft" wie in Halle oder Dresden." Ah ja! Anthropologen gründen die einzige Waldorfschule Deutschlands in Eisenach! Verbrochen hat dieses Meisterwerk der Journalist Jensen Zlotowicz, der über sich sagt: "Ich, Katholik, halte es wie Luther und schaue dem Volk gerne aufs Maul." Na dann...

zum Komplex "Waldorf" und "Anthroposophie" erschien vorgestern mit dem Titel "Trennung war sehr schmerzlich" in der Thüringische Landeszeitung. Dort erfährt man, das in Eisenach 1993 die damals einzige Waldorf-Schulgründung in Deutschland unternommen wurde: "Die Waldorf-Philosophie hat in dieser Region keine Basis, sagt Kalisch. Es gibt so gut wie keine Anthropologen, keine "Gemeinschaft" wie in Halle oder Dresden." Ah ja! Anthropologen gründen die einzige Waldorfschule Deutschlands in Eisenach! Verbrochen hat dieses Meisterwerk der Journalist Jensen Zlotowicz, der über sich sagt: "Ich, Katholik, halte es wie Luther und schaue dem Volk gerne aufs Maul." Na dann...

12 Februar 2004
Youth Reloaded - Ist Steiner Jung?
Die Jugendsektion der Freien Hochschule veranstaltet am Samstag, den 14. Februar im Unternehmen Mitte einen eigenen Gesprächsnachmittag für Jugendliche und Studenten unter dem Titel Youth Reloaded - Ist Steiner Jung?
Um 12:00 Uhr ist Beginn mit einer Vorstellungsrunde und Einführung, um 13:00 startet der Workshop War Steiner jung - Rudolf Steiner 1879 mit mir, um 14:00 Uhr beginnt der Kreis 'Brauchen wir heute noch Priester, Dr. Steiner' mit Melchior Harlan (Student am Priesterseminar der Christengemeinschaft Hamburg), um 15:00 läuft Associative Economics mit Jesse Osmer (Jugendsektion und Individualstudium am Goetheanum), ab 16:00 Uhr ist das Offene Forum für Fragen und Gespräche, das Ganze wird dann um 17:00 mit einer Führung zu den Wandtafeln mit Elizabeth Wirsching (Leiterin der Jugendsektion) abgerundet. Wir hoffen auf rege Beteiligung von Schülern, Studenten und sonstigen Junggebliebenen in und um Basel!

Die Jugendsektion der Freien Hochschule veranstaltet am Samstag, den 14. Februar im Unternehmen Mitte einen eigenen Gesprächsnachmittag für Jugendliche und Studenten unter dem Titel Youth Reloaded - Ist Steiner Jung?
Um 12:00 Uhr ist Beginn mit einer Vorstellungsrunde und Einführung, um 13:00 startet der Workshop War Steiner jung - Rudolf Steiner 1879 mit mir, um 14:00 Uhr beginnt der Kreis 'Brauchen wir heute noch Priester, Dr. Steiner' mit Melchior Harlan (Student am Priesterseminar der Christengemeinschaft Hamburg), um 15:00 läuft Associative Economics mit Jesse Osmer (Jugendsektion und Individualstudium am Goetheanum), ab 16:00 Uhr ist das Offene Forum für Fragen und Gespräche, das Ganze wird dann um 17:00 mit einer Führung zu den Wandtafeln mit Elizabeth Wirsching (Leiterin der Jugendsektion) abgerundet. Wir hoffen auf rege Beteiligung von Schülern, Studenten und sonstigen Junggebliebenen in und um Basel!

Und wieder ein Leserbrief in der Weltwoche...
Auch diese Woche findet sich wieder ein Leserbrief zu dem netten Artikel "Es gärt bei den Anthroposophen" von Stefan Scheytt, der im Heft 05/2004 der Weltwoche erschienen ist. Bereits im Heft 06 fand sich der Leserbrief 'Sexy Steiner', nun schlagen wohl die Fundamentalisten zurück... Auf Seite 32 wird der Leserbrief mit der Zwischenüberschrift "Die Sexualität wurde nicht ausgeklammert, nur findet Rudolf Steiner, dass die Bedeutung dieses Triebes überbewertet wird" beworben, ich werde ihn hier mal zur Verfügung stellen:
HÄME UND OBERFLÄCHLICHKEIT. Zu Heft 05 "Es gärt bei den Anthroposophen" von Stefan Scheytt.
Für den suchenden Menschen ist die Anthroposophie ein unerschöpfliches Füllhorn an Werkzeugen, Inspirationen und Grundlage für die geistige Weiterentwicklung. Anthroposophie ist in keiner Weise unverständlich, sondern in höchstem Masse logisch; zudem beeindruckt das enorme (Allgemein-) Wissen von Rudolf Steiner. Die Sexualität wurde ebenfalls nicht ausgeklammert, nur findet Dr. Steiner, dass die Bedeutung dieses Triebes überbewertet wird; in seinem Werk stehen eben geistige Inhalte im Vordergrund. Merkwürdig berührt, wie oberflächlich und fast hämisch berichtet wird - über eine Leistung zum Wohle der Menschheit und nicht für die eigene Tasche. Rolf Hunziker, Bern
Nun, der Scheytt-Artikel war weder mit Häme noch Oberflächlichkeit erfüllt, sondern mit Realitätssinn und viel Sympathie für die Anthroposophen. Offensichtlich hat sich hier ein Orthodoxer aus dem aussterbenden Fundi-Flügel der Anthroposophen noch einmal zu einer Stellungnahme hinreissen lassen... Albern und überflüssig! Vielleicht sollte man Herrn Hunziker auch mal mitteilen, das sein "Dr. Steiner" schon ein paar Jahre tot ist und es deshalb sehr erstaunlich tönt, das er weiss, wie sein "Dr. Steiner" den "Trieb" Sexualität so findet...

Auch diese Woche findet sich wieder ein Leserbrief zu dem netten Artikel "Es gärt bei den Anthroposophen" von Stefan Scheytt, der im Heft 05/2004 der Weltwoche erschienen ist. Bereits im Heft 06 fand sich der Leserbrief 'Sexy Steiner', nun schlagen wohl die Fundamentalisten zurück... Auf Seite 32 wird der Leserbrief mit der Zwischenüberschrift "Die Sexualität wurde nicht ausgeklammert, nur findet Rudolf Steiner, dass die Bedeutung dieses Triebes überbewertet wird" beworben, ich werde ihn hier mal zur Verfügung stellen:
HÄME UND OBERFLÄCHLICHKEIT. Zu Heft 05 "Es gärt bei den Anthroposophen" von Stefan Scheytt.
Für den suchenden Menschen ist die Anthroposophie ein unerschöpfliches Füllhorn an Werkzeugen, Inspirationen und Grundlage für die geistige Weiterentwicklung. Anthroposophie ist in keiner Weise unverständlich, sondern in höchstem Masse logisch; zudem beeindruckt das enorme (Allgemein-) Wissen von Rudolf Steiner. Die Sexualität wurde ebenfalls nicht ausgeklammert, nur findet Dr. Steiner, dass die Bedeutung dieses Triebes überbewertet wird; in seinem Werk stehen eben geistige Inhalte im Vordergrund. Merkwürdig berührt, wie oberflächlich und fast hämisch berichtet wird - über eine Leistung zum Wohle der Menschheit und nicht für die eigene Tasche. Rolf Hunziker, Bern
Nun, der Scheytt-Artikel war weder mit Häme noch Oberflächlichkeit erfüllt, sondern mit Realitätssinn und viel Sympathie für die Anthroposophen. Offensichtlich hat sich hier ein Orthodoxer aus dem aussterbenden Fundi-Flügel der Anthroposophen noch einmal zu einer Stellungnahme hinreissen lassen... Albern und überflüssig! Vielleicht sollte man Herrn Hunziker auch mal mitteilen, das sein "Dr. Steiner" schon ein paar Jahre tot ist und es deshalb sehr erstaunlich tönt, das er weiss, wie sein "Dr. Steiner" den "Trieb" Sexualität so findet...

11 Februar 2004
Leaving Las Vegas: Grüetzi Basel.
Dornach ist passé, Basel kommt und ich komme nach Basel! Morgen früh läuft der Umzug und um 14:00 Uhr wird bereits das Kabelfernsehen freigeschaltet - komfortabler geht's nimmer. Ich wohne dann ab dem Wochenende in einer schönen Altbauwohnung mit zwei Zimmern und Wohnküche in Kleinbasel - drei Gehminuten vom Rhein entfernt - in der Oetlingerstrasse (Luftaufnahme). Danke für die rege Beteiligung beim Voting, einige haben ja gar nicht so falsch getippt...

Dornach ist passé, Basel kommt und ich komme nach Basel! Morgen früh läuft der Umzug und um 14:00 Uhr wird bereits das Kabelfernsehen freigeschaltet - komfortabler geht's nimmer. Ich wohne dann ab dem Wochenende in einer schönen Altbauwohnung mit zwei Zimmern und Wohnküche in Kleinbasel - drei Gehminuten vom Rhein entfernt - in der Oetlingerstrasse (Luftaufnahme). Danke für die rege Beteiligung beim Voting, einige haben ja gar nicht so falsch getippt...

Erste Bilder vom Stüttgen-Vortrag vom Montag.
Wie bereits verkündet: Am Montag (9. Februar) hielt Johannes Stüttgen einen zweistündigen Vortrag in der Halle des Unternehmen Mitte - dank günstiger Umstände habe ich bereits jetzt erste Fotos von diesem Event. Zunächst aber möchte ich aber auf ein Foto verweisen, das unmittelbar zu Beginn des Vortrags aufgenommen worden ist: 'Elvis kopiert Stüttgen'.
Wie man auf den Bildern gut erkennen kann, war der Vortrag nicht nur ausserordentlich gut besucht, es herrschte auch noch eine sehr dichte, konzentrierte Stimmung. Auf dem ersten Bild sehen sie sogar die Licht-Präsenz von Prof. Joseph Beuys. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.
Das zweite Foto zeigt die Halle von der anderen Seite. Gut erkenen kann man den allmählichen Fortschritt in der Entwicklung der Wandtafelzeichnung, die ihren Ausgang in Betrachtungen zur Steiner-Wandtafel 'In mir ist Gott - Ich bin in Gott' ("Andacht zum Kleinsten" - Vortrag vom 5. Juli 1924, enth. in GA 317) nahm.
Das dritte Foto wurde von der Barseite der Halle aufgenommen und blickt über einen Teil der Köpfe der Zuschauer. Oben kann man einen Ausschnitt der Steiner-Wandtafel 'Wenn wir mit den Fingern, mit den Zehen denken' (Vortrag vom 11. November 1923, enth. in GA 230) erkennen.
Der Vortrag am Montag wie auch der gestrige Talk 'Prochnow und Gast' wurde mit mehreren Kameras auf Video aufgezeichnet. Die Bänder befinden sich momentan bereits im Schnitt (Cut).
Zum Talk mit Johannes Stüttgen gestern möchte ich vorerst anfügen, das er ebenfalls sehr gut besucht war. Wir sprachen zwei Stunden lang über Beuys, Steiner, das Verhältnis des Lehrers zum Schüler, die Abwesenheit des Lehrers, den Freiheitsbegriff und den Kapitalismus, über 'Geheimwissenschaft' im Fieberwahn, Idealismus und Materalismus, die 'Schöpfung aus dem Nichts (Creatio ex nihilo) bei Thomas von Aquin und Max Stirner, den Begriff der Arbeit im Wirtschaftskreislauf und vieles andere mehr. Stüttgen zeichnete auch beim Dienstags-Talk eine komplette Tafel, die ebenfalls fixiert, fotografiert und konserviert wurde.
Wie bereits verkündet: Am Montag (9. Februar) hielt Johannes Stüttgen einen zweistündigen Vortrag in der Halle des Unternehmen Mitte - dank günstiger Umstände habe ich bereits jetzt erste Fotos von diesem Event. Zunächst aber möchte ich aber auf ein Foto verweisen, das unmittelbar zu Beginn des Vortrags aufgenommen worden ist: 'Elvis kopiert Stüttgen'.
Wie man auf den Bildern gut erkennen kann, war der Vortrag nicht nur ausserordentlich gut besucht, es herrschte auch noch eine sehr dichte, konzentrierte Stimmung. Auf dem ersten Bild sehen sie sogar die Licht-Präsenz von Prof. Joseph Beuys. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.
Das zweite Foto zeigt die Halle von der anderen Seite. Gut erkenen kann man den allmählichen Fortschritt in der Entwicklung der Wandtafelzeichnung, die ihren Ausgang in Betrachtungen zur Steiner-Wandtafel 'In mir ist Gott - Ich bin in Gott' ("Andacht zum Kleinsten" - Vortrag vom 5. Juli 1924, enth. in GA 317) nahm.
Das dritte Foto wurde von der Barseite der Halle aufgenommen und blickt über einen Teil der Köpfe der Zuschauer. Oben kann man einen Ausschnitt der Steiner-Wandtafel 'Wenn wir mit den Fingern, mit den Zehen denken' (Vortrag vom 11. November 1923, enth. in GA 230) erkennen.
Der Vortrag am Montag wie auch der gestrige Talk 'Prochnow und Gast' wurde mit mehreren Kameras auf Video aufgezeichnet. Die Bänder befinden sich momentan bereits im Schnitt (Cut).
Zum Talk mit Johannes Stüttgen gestern möchte ich vorerst anfügen, das er ebenfalls sehr gut besucht war. Wir sprachen zwei Stunden lang über Beuys, Steiner, das Verhältnis des Lehrers zum Schüler, die Abwesenheit des Lehrers, den Freiheitsbegriff und den Kapitalismus, über 'Geheimwissenschaft' im Fieberwahn, Idealismus und Materalismus, die 'Schöpfung aus dem Nichts (Creatio ex nihilo) bei Thomas von Aquin und Max Stirner, den Begriff der Arbeit im Wirtschaftskreislauf und vieles andere mehr. Stüttgen zeichnete auch beim Dienstags-Talk eine komplette Tafel, die ebenfalls fixiert, fotografiert und konserviert wurde.
10 Februar 2004
Warten auf Johannes Stüttgen.
Viel Zeit bleibt nicht - um 20:30 erwarte ich heute Johannes Stüttgen, Meisterschüler und Biograph von Joseph Beuys zum Talk 'Prochnow und Gast' in der Halle des Unternehmen Mitte. Gestern trat Stüttgen bereits zum Vortrag KUNST=KAPITAL hier in der Halle auf und sorgte für den bislang bestbesuchten Abend in der Reihe 'Rudolf Steiner im Kaffeehaus' - ich hoffe natürlich, einige der Stüttgen-Fans in den heutigen Abend mit hinüber reissen zu können. Die Stüttgen-Wandtafel zum gestrigen Vortrag wurde fixiert und fotografiert, der Vortrag selber dauerte zwei volle, intensive Stunden. Stüttgen lösste nach über einer Stunde Vortrag einen wohligen Schauer im Publikum aus: "So, jetzt sind wir mit dem ersten Drittel rum, glaube ich..."
Viel Zeit bleibt nicht - um 20:30 erwarte ich heute Johannes Stüttgen, Meisterschüler und Biograph von Joseph Beuys zum Talk 'Prochnow und Gast' in der Halle des Unternehmen Mitte. Gestern trat Stüttgen bereits zum Vortrag KUNST=KAPITAL hier in der Halle auf und sorgte für den bislang bestbesuchten Abend in der Reihe 'Rudolf Steiner im Kaffeehaus' - ich hoffe natürlich, einige der Stüttgen-Fans in den heutigen Abend mit hinüber reissen zu können. Die Stüttgen-Wandtafel zum gestrigen Vortrag wurde fixiert und fotografiert, der Vortrag selber dauerte zwei volle, intensive Stunden. Stüttgen lösste nach über einer Stunde Vortrag einen wohligen Schauer im Publikum aus: "So, jetzt sind wir mit dem ersten Drittel rum, glaube ich..."
Leaving Las Vegas: Adieu Dornach.
Es ist beschlossen und die Verträge sind unterschrieben: Ich werde Dornach verlassen. Ein Jahr Dornach war lang genug, auf zu neuen Ufern. Mancher ahnt es schon: Das ist genau der richtige Zeitpunkt für ein neues Voting, oder? Also, raus mit der Sprache: Wohin werde ich ziehen? Weitergebloggt wird bei genügend sinnvollen Vorschlägen...
[Unter diesem Beitrag auf 'Comment' klicken, Kommentar-Fenster öffnet sich und es kann losgehen.]

Es ist beschlossen und die Verträge sind unterschrieben: Ich werde Dornach verlassen. Ein Jahr Dornach war lang genug, auf zu neuen Ufern. Mancher ahnt es schon: Das ist genau der richtige Zeitpunkt für ein neues Voting, oder? Also, raus mit der Sprache: Wohin werde ich ziehen? Weitergebloggt wird bei genügend sinnvollen Vorschlägen...
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08 Februar 2004
Prochnow lächelt wieder auf Niederländisch!
Zum dritten Mal gibt es nun das Feature "Antroposofische sleutelbegrippen" in den Paarse Pagina auf Niederländisch - für ein paar Tage wird der Essay gar auf der Anthrovista-Schlagseite beworben. Antrovista meldete bereits bei den früher erschienen ersten beiden Teilen Zugriffsrekorde und wir wollen hoffen, das unseren niederländischen Freunden das Interesse nicht abhanden kommt. Den Essay "Wat is Driegeleding?" gibt's auch auf Deutsch, falls Sie des Niederländischen nicht mächtig sein sollten. Viel Vergnügen damit...

Zum dritten Mal gibt es nun das Feature "Antroposofische sleutelbegrippen" in den Paarse Pagina auf Niederländisch - für ein paar Tage wird der Essay gar auf der Anthrovista-Schlagseite beworben. Antrovista meldete bereits bei den früher erschienen ersten beiden Teilen Zugriffsrekorde und wir wollen hoffen, das unseren niederländischen Freunden das Interesse nicht abhanden kommt. Den Essay "Wat is Driegeleding?" gibt's auch auf Deutsch, falls Sie des Niederländischen nicht mächtig sein sollten. Viel Vergnügen damit...

Man wundert sich über Gronbach, Goethe und Prochnow.
Kaum war das Voting hier bei Radio Anthroposophie darüber eröffnet, ob Sebastian Gronbach für das Arbeitszentrum der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW arbeiten soll, wunderte man sich bereits über die Veröffentlichung und wendet sich fragend an Gronbach: "Man hat mir gesagt, dass es im Internet stehe, dass Sie für einige Zeit hier im Anthro-Arbeitszentrum eingeladen sind?" Oder: "Stimmt das, dass wir im Internet stehen und darüber abgestimmt werden soll, ob Sie Mitglied werden? - und welche Chancen haben wir?" Von gut unterrichteten Kreisen weiss man, dass die betreffenden Anthroposophen verwundert sind, aber dennoch fair, offen und interessiert mit Sebastian Gronbach umgehen. Gronbach jedenfalls freut sich über das Voting und zitiert dabei auch noch Goethe: "Jetzt machen wir Anthroposophie öffentlich, auch mit Personalfragen. Nichts ist drinnen, nichts ist draußen, denn, was innen ist, ist aussen.". Noch ist Gronbach unentschlossen ob er offizieller "Anthroposoph" werden soll. Voten Sie weiter: "Rein" oder "Nein".... Hier im Kommentarbereich oder live am 24. Februar im Unternehmen Mitte Basel.
Kaum war das Voting hier bei Radio Anthroposophie darüber eröffnet, ob Sebastian Gronbach für das Arbeitszentrum der Anthroposophischen Gesellschaft in NRW arbeiten soll, wunderte man sich bereits über die Veröffentlichung und wendet sich fragend an Gronbach: "Man hat mir gesagt, dass es im Internet stehe, dass Sie für einige Zeit hier im Anthro-Arbeitszentrum eingeladen sind?" Oder: "Stimmt das, dass wir im Internet stehen und darüber abgestimmt werden soll, ob Sie Mitglied werden? - und welche Chancen haben wir?" Von gut unterrichteten Kreisen weiss man, dass die betreffenden Anthroposophen verwundert sind, aber dennoch fair, offen und interessiert mit Sebastian Gronbach umgehen. Gronbach jedenfalls freut sich über das Voting und zitiert dabei auch noch Goethe: "Jetzt machen wir Anthroposophie öffentlich, auch mit Personalfragen. Nichts ist drinnen, nichts ist draußen, denn, was innen ist, ist aussen.". Noch ist Gronbach unentschlossen ob er offizieller "Anthroposoph" werden soll. Voten Sie weiter: "Rein" oder "Nein".... Hier im Kommentarbereich oder live am 24. Februar im Unternehmen Mitte Basel.
Rudolf Steiner Gesamtausgabe auf DVD und HD?
"Sieben Meter Bücher auf einer kleinen Scheibe!" heisst es im Prospekt des Steiner-Verlags für die voraussichtlich zum 1. Oktober erscheinende Steiner-DVD. Lieferbar wird die Textsammlung in zwei Versionen sein: Als DVD-rom für 790 CHF, als HD-rom (Hard Disk) für 950 CHF. Doch schauen wir erst einmal, wie schön und angenehm so eine Print-Gesamtausgabe sein kann - wir haben im Kuratorium des Unternehmen Mitte während der Austellung natürlich eine stehen, damit akute Steiner-Fragen ambulant und unkompliziert bearbeitet werden können. Nach dem Ende der Steiner-Ausstellung am 29. Februar wird sie die Präsenzbibliothek der Mitte sein.
Na, ist das was? Das ist doch besser als so eine kleine Glitzerscheibe oder ein winziger grauer Kasten mit USB-Stöpsel! Die Print-Gesamtausgabe ist zwar ein klein wenig teurer (ca. 22.000 CHF), kann dafür aber auch in Raten bezogen werden - wenn Sie sich alle 14 Tage einen GA-Band kaufen, sind Sie in 14 Jahren komplett - schneller kann eh niemand lesen! Und falls sie mal nicht unter der Bettedecke oder am Strand Steiner stöbern wollen, sondern nur ein wenig nach Suchbegriffen recherchieren möchten, können Sie ja immer noch auf das kostenlose Internet-GA-Suchtool zugreifen - und die Ergebnisse dann in Ihrer eigenen, schön gebundenen und nur Ihnen gehörenden Buchausgabe markieren.
Noch ein weiterer Punkt spricht für Bücher statt Daten: Vor dem Nebeneingang des Unternehmen Mitte, der auch zum Kuratorium führt, befindet sich ein Graffiti, das ich Ihnen nicht vorenthalten kann:
Dort steht, in Anthroposphen-Deutsch übersetzt: "Interessiert Euch nicht für digitale Medien!". Das hat mich aufhorchen lassen. "Warum nicht?" Und in meiner Mediation sprach es zu mir: "Weil sie dumm sind." Die Realität ist analog! Bücher muss man lesen, nicht (nur) nach Suchbegriffen durchforsten. Bücher muss man anfassen, lieben, vor Wut in die Ecke schmeissen können. Und darum bin ich der festen Ueberzeugung: Kein anderer als Rudolf Steiner nutzte die Gunst der Stunde, uns dieses wichtige Mantram vor die Tür zu sprayen. Denken Sie darüber nach...

"Sieben Meter Bücher auf einer kleinen Scheibe!" heisst es im Prospekt des Steiner-Verlags für die voraussichtlich zum 1. Oktober erscheinende Steiner-DVD. Lieferbar wird die Textsammlung in zwei Versionen sein: Als DVD-rom für 790 CHF, als HD-rom (Hard Disk) für 950 CHF. Doch schauen wir erst einmal, wie schön und angenehm so eine Print-Gesamtausgabe sein kann - wir haben im Kuratorium des Unternehmen Mitte während der Austellung natürlich eine stehen, damit akute Steiner-Fragen ambulant und unkompliziert bearbeitet werden können. Nach dem Ende der Steiner-Ausstellung am 29. Februar wird sie die Präsenzbibliothek der Mitte sein.
Na, ist das was? Das ist doch besser als so eine kleine Glitzerscheibe oder ein winziger grauer Kasten mit USB-Stöpsel! Die Print-Gesamtausgabe ist zwar ein klein wenig teurer (ca. 22.000 CHF), kann dafür aber auch in Raten bezogen werden - wenn Sie sich alle 14 Tage einen GA-Band kaufen, sind Sie in 14 Jahren komplett - schneller kann eh niemand lesen! Und falls sie mal nicht unter der Bettedecke oder am Strand Steiner stöbern wollen, sondern nur ein wenig nach Suchbegriffen recherchieren möchten, können Sie ja immer noch auf das kostenlose Internet-GA-Suchtool zugreifen - und die Ergebnisse dann in Ihrer eigenen, schön gebundenen und nur Ihnen gehörenden Buchausgabe markieren.
Noch ein weiterer Punkt spricht für Bücher statt Daten: Vor dem Nebeneingang des Unternehmen Mitte, der auch zum Kuratorium führt, befindet sich ein Graffiti, das ich Ihnen nicht vorenthalten kann:
Dort steht, in Anthroposphen-Deutsch übersetzt: "Interessiert Euch nicht für digitale Medien!". Das hat mich aufhorchen lassen. "Warum nicht?" Und in meiner Mediation sprach es zu mir: "Weil sie dumm sind." Die Realität ist analog! Bücher muss man lesen, nicht (nur) nach Suchbegriffen durchforsten. Bücher muss man anfassen, lieben, vor Wut in die Ecke schmeissen können. Und darum bin ich der festen Ueberzeugung: Kein anderer als Rudolf Steiner nutzte die Gunst der Stunde, uns dieses wichtige Mantram vor die Tür zu sprayen. Denken Sie darüber nach...

Radio Anthroposophie im Rückwärtsgang:
Elisabeth Noelle-Neumann: Statistik, Engel und Rei...Mensch des Jahres: Du!
Helmuth von Moltke und der Ausbruch des Ersten Wel...
Sebastian Gronbach kommentiert die Affäre "Gelebte...
Neulich in der ägyptisch-chaldäisch-babylonischen ...
Goetheanum bietet Brief an die Mitglieder der "Gel...
Dornacher Vorstand wird "Gelebte Weihnachtstagung"...
"Doch brauchen wir heute keinen Steiner, um den al...
Waldorfschule Bielefeld: Hier ist die Welt noch in...
Michael Olbrich-Majer: Erleuchtung durch die Gurke...
[EDN - ICM - PSSR] 2006

Rudolf Steiner Armee Fraktion (im Aufbau)