20 Februar 2004
Kaffeehausimpressionen: Kauft Steiner!
In neun Tagen ist die Ausstellung 'Rudolf Steiner im Kaffeehaus' im Unternehmen Mitte Basel zu Ende und am kommenden Dienstag den 24. Februar gibt es den letzten Talk aus der Reihe 'Prochnow und Gast', diesmal mit dem Begründer der Firma für Anthroposophie, Sebastian Gronbach. Bis dahin können Sie sich ein nettes Bild aus unserem Steiner-Shop im Kuratorium anschauen - ja, Steiner ist käuflich! Ein paar nette Postkarten oder Steiner-Hörbücher kann man gleich mitnehmen. Und wenn Ihnen der Weg nach Basel zu weit ist, dann lassen Sie sich das Zeugs doch nach Hause schicken! Und noch ein kleiner Insidertipp: zum Abend-Talk (ab 20:30 Uhr) mit Sebastian Gronbach werden auch einige Köpfe aus der Info3-Redaktion kommen - wollen Sie das wirklich verpassen? Beim Klick auf das Bild erhalten Sie eine etwas grössere Ansicht.
In neun Tagen ist die Ausstellung 'Rudolf Steiner im Kaffeehaus' im Unternehmen Mitte Basel zu Ende und am kommenden Dienstag den 24. Februar gibt es den letzten Talk aus der Reihe 'Prochnow und Gast', diesmal mit dem Begründer der Firma für Anthroposophie, Sebastian Gronbach. Bis dahin können Sie sich ein nettes Bild aus unserem Steiner-Shop im Kuratorium anschauen - ja, Steiner ist käuflich! Ein paar nette Postkarten oder Steiner-Hörbücher kann man gleich mitnehmen. Und wenn Ihnen der Weg nach Basel zu weit ist, dann lassen Sie sich das Zeugs doch nach Hause schicken! Und noch ein kleiner Insidertipp: zum Abend-Talk (ab 20:30 Uhr) mit Sebastian Gronbach werden auch einige Köpfe aus der Info3-Redaktion kommen - wollen Sie das wirklich verpassen? Beim Klick auf das Bild erhalten Sie eine etwas grössere Ansicht.
Neuer Goetheanum-Handelsregistereintrag ist wieder freigegeben.
Der neue Handelsregistereintrag der 'Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)' vom 06.01.2003 ist wieder freigegeben (html oder pdf), unmittelbar nach dem Urteil des Richteramts Dorneck-Thierstein vom 3. Februar 2004 war er aufgrund einer unsicheren Rechtslage zugunsten des alten Handelsregistereintrags 'Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft' (html oder pdf) eingefroren worden. Ob dies mit dem Rekurs (Einspruch) der Goetheanumleitung oder anderem zusammenhängt, ist mir zur Zeit noch nicht bekannt.

Der neue Handelsregistereintrag der 'Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (Weihnachtstagung)' vom 06.01.2003 ist wieder freigegeben (html oder pdf), unmittelbar nach dem Urteil des Richteramts Dorneck-Thierstein vom 3. Februar 2004 war er aufgrund einer unsicheren Rechtslage zugunsten des alten Handelsregistereintrags 'Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft' (html oder pdf) eingefroren worden. Ob dies mit dem Rekurs (Einspruch) der Goetheanumleitung oder anderem zusammenhängt, ist mir zur Zeit noch nicht bekannt.

Das Goetheanum fährt mit dem Trämli.
Seit ein paar Tagen haben nun drei Basler Tamlinien - darunter auch die Linie 10 mit dem längsten Streckennetz Europas, die bis zum Bahnhof Dornach fährt - Goetheanum-Banner um für den Faust 04 am Goetheanum zu werben. Diese Werbeaktionen soll bis zum Ende der 17 Faust-Gesamtaufführungen im Oktober neben zahlreichen anderen Projekten laufen. Mit dem Goetheanum-Trämli zum Goetheanum zu fahren, das war immer schon mein Traum...
Seit ein paar Tagen haben nun drei Basler Tamlinien - darunter auch die Linie 10 mit dem längsten Streckennetz Europas, die bis zum Bahnhof Dornach fährt - Goetheanum-Banner um für den Faust 04 am Goetheanum zu werben. Diese Werbeaktionen soll bis zum Ende der 17 Faust-Gesamtaufführungen im Oktober neben zahlreichen anderen Projekten laufen. Mit dem Goetheanum-Trämli zum Goetheanum zu fahren, das war immer schon mein Traum...
Grossbrand in Bonner Waldorfschule.
Wie Sebastian Gronbach in seinem Blog als Augenzeuge berichtet, ist es gestern in der Bonner Waldorfschule zu einem Grossbrand mit einem Sachschaden in zweistelliger Millionenhöhe gekommen. Zeitungsberichte aus der Bonner Presse sowie die dpa-Meldung können über seinen Blog eingesehen werden. Der Bonner General-Anzeiger hat sogar eine Bildergalerie (am Ende des Artikels auf 'Bilddokumentation' klicken) zum Brand eingerichtet. Zum Bericht von Sebastian wechseln....

Wie Sebastian Gronbach in seinem Blog als Augenzeuge berichtet, ist es gestern in der Bonner Waldorfschule zu einem Grossbrand mit einem Sachschaden in zweistelliger Millionenhöhe gekommen. Zeitungsberichte aus der Bonner Presse sowie die dpa-Meldung können über seinen Blog eingesehen werden. Der Bonner General-Anzeiger hat sogar eine Bildergalerie (am Ende des Artikels auf 'Bilddokumentation' klicken) zum Brand eingerichtet. Zum Bericht von Sebastian wechseln....

19 Februar 2004
L' OCCHIO NON VEDE - DAS AUGE SIEHT NICHT.
Zu der Römischen Ausstellung mit 50 Original-Wandtafeln Rudolf Steiners, die zur Zeit parallel mit der Kopenhagener und Basler Ausstellung läuft, gibt es nun einen Webartikel mit einer vielzahl interessanter Fotos aus den Räumen der Università di Roma La Sapienza, in der diese Austellung noch bis zum 27. Februar zu sehen sein wird. Ein Besprechung ohne Fotos findet man auch auf der Seite des 'Museo Laboratorio Di Arte Contemporanea', und es gibt auch einen Blogentry zu dieser Ausstellung in dem italienischen Blog 'Voglia di Terra'. Neben den Steiner-Tafeln sind auch Werke anderer bedeutender Künstler vertreten: 'Da Joseph Beuys, primo artista della nuova avanguardia ad essersi interessato alle teorie sociali e politiche di Rudolf Steiner, sino a Luigi Ontani, Achille Perilli, Ilija Soskic, Ikeda Uemon.' Auf nach Rom!


Zu der Römischen Ausstellung mit 50 Original-Wandtafeln Rudolf Steiners, die zur Zeit parallel mit der Kopenhagener und Basler Ausstellung läuft, gibt es nun einen Webartikel mit einer vielzahl interessanter Fotos aus den Räumen der Università di Roma La Sapienza, in der diese Austellung noch bis zum 27. Februar zu sehen sein wird. Ein Besprechung ohne Fotos findet man auch auf der Seite des 'Museo Laboratorio Di Arte Contemporanea', und es gibt auch einen Blogentry zu dieser Ausstellung in dem italienischen Blog 'Voglia di Terra'. Neben den Steiner-Tafeln sind auch Werke anderer bedeutender Künstler vertreten: 'Da Joseph Beuys, primo artista della nuova avanguardia ad essersi interessato alle teorie sociali e politiche di Rudolf Steiner, sino a Luigi Ontani, Achille Perilli, Ilija Soskic, Ikeda Uemon.' Auf nach Rom!


Weltwoche: Heute kein Leserbrief mehr zum Anthroposophie-Artikel.
Es hat sich nun wohl alles etwas beruhigt: In dem heutigen Heft der Weltwoche findet sich kein Leserbrief mehr zu dem siebenseitigen Artikel im Heft 05 2004 "Es gärt bei den Anthroposophen" von Stefan Scheytt (Leib.Blog Archiv: Erste Meldung Heft 05, Reaktionen auf Heft 05, 1. Leserbrief Heft 06, 2. Leserbrief Heft 07). Thomas Meyer hat auf seiner Homepage einen Beitrag zu seinem schlechten Abschneiden in dem Artikel veröffentlicht und meint als Fazit: "Mehr Ungenauigkeit, eitle Oberflächlichkeit und subjektive Emotionalität kann man wohl kaum in ein so dünnes Weltwoche-Artikelchen packen. Wer möchte von solchen Schreibern gelobt werden?" Ja ja, diese unverstandenen Genies! Wie schrecklich... Der komplette Weltwoche-Artikel ist, mit einer seltsamen Prämbel versehen, seit einiger Zeit nun auch im Internet. Wer ihn noch nicht gelesen hat, kann ihn sich hier ohne Bilder und Zwischenüberschriften durchlesen.

Es hat sich nun wohl alles etwas beruhigt: In dem heutigen Heft der Weltwoche findet sich kein Leserbrief mehr zu dem siebenseitigen Artikel im Heft 05 2004 "Es gärt bei den Anthroposophen" von Stefan Scheytt (Leib.Blog Archiv: Erste Meldung Heft 05, Reaktionen auf Heft 05, 1. Leserbrief Heft 06, 2. Leserbrief Heft 07). Thomas Meyer hat auf seiner Homepage einen Beitrag zu seinem schlechten Abschneiden in dem Artikel veröffentlicht und meint als Fazit: "Mehr Ungenauigkeit, eitle Oberflächlichkeit und subjektive Emotionalität kann man wohl kaum in ein so dünnes Weltwoche-Artikelchen packen. Wer möchte von solchen Schreibern gelobt werden?" Ja ja, diese unverstandenen Genies! Wie schrecklich... Der komplette Weltwoche-Artikel ist, mit einer seltsamen Prämbel versehen, seit einiger Zeit nun auch im Internet. Wer ihn noch nicht gelesen hat, kann ihn sich hier ohne Bilder und Zwischenüberschriften durchlesen.

Worte des Vorsitzenden.
Gestern früh stand ich an der Haltestelle zu meinem Trämli nach Dornach, wo sich auch eine ziemlich grosse Brockenstube (Second-Hand-Laden) befindet und starrte etwas verschlafen in die Auslagen. Zwischen Porzelanpüppchen und Oma-Decken fand ich ein schmuckes rotes Buch im Schaufenster - ich brauchte etwa eine Sekunde und schon stand ich im Laden: "Das rote Buch, wie teuer?" Die überrschte Verkäuferin meinte erst, es würde 15 Franken kosten ("Kein Problem!"), dann kostete es aber doch nur drei Franken, ich stürmte wieder aus dem Laden und sprang in meine Tram - und ich hielt die deutsche Erstauflage 1967 der Mao-Bibel in den Händen. Die Erstausgabe! Meine Eltern hatten nur eine zerschlissene spätere Ausgabe, ich habe hingegen nun die 'Echte' aus dem 'Verlag für fremdsprachige Literatur Peking', und die erste Auflage hat noch zwei Besonderheiten: Das komplette Vorwort von Lin Biao, der dann später als Konterrevolutionär galt und 1971 mit einem Flugzeug abstürzte - da hatte man das Vorwort in späteren Ausgaben schon diskret entfernt. Darüber hinaus hat die erste Ausgabe der Mao-Bibel aber auf der letzten Umschlagseite noch ein praktisches Kreditkartenfach für all die lästigen Visa- und Mastercards - man kann es aber auch als Visitenkartenfach benutzen! "Studiert die Werke des Vorsitzenden Mao Tse-tung, hört auf seine Worte und handelt nach seinen Weisungen!" Très chic!

Gestern früh stand ich an der Haltestelle zu meinem Trämli nach Dornach, wo sich auch eine ziemlich grosse Brockenstube (Second-Hand-Laden) befindet und starrte etwas verschlafen in die Auslagen. Zwischen Porzelanpüppchen und Oma-Decken fand ich ein schmuckes rotes Buch im Schaufenster - ich brauchte etwa eine Sekunde und schon stand ich im Laden: "Das rote Buch, wie teuer?" Die überrschte Verkäuferin meinte erst, es würde 15 Franken kosten ("Kein Problem!"), dann kostete es aber doch nur drei Franken, ich stürmte wieder aus dem Laden und sprang in meine Tram - und ich hielt die deutsche Erstauflage 1967 der Mao-Bibel in den Händen. Die Erstausgabe! Meine Eltern hatten nur eine zerschlissene spätere Ausgabe, ich habe hingegen nun die 'Echte' aus dem 'Verlag für fremdsprachige Literatur Peking', und die erste Auflage hat noch zwei Besonderheiten: Das komplette Vorwort von Lin Biao, der dann später als Konterrevolutionär galt und 1971 mit einem Flugzeug abstürzte - da hatte man das Vorwort in späteren Ausgaben schon diskret entfernt. Darüber hinaus hat die erste Ausgabe der Mao-Bibel aber auf der letzten Umschlagseite noch ein praktisches Kreditkartenfach für all die lästigen Visa- und Mastercards - man kann es aber auch als Visitenkartenfach benutzen! "Studiert die Werke des Vorsitzenden Mao Tse-tung, hört auf seine Worte und handelt nach seinen Weisungen!" Très chic!

18 Februar 2004
TAZ: Beginn einer sechsteiligen Serie zur Theorie der Pädagogik.
'Die Bildung kennt ihre Grenzen nicht' heisst der Artikel von Professor Dirk Baecker (Universität Witten-Herdecke) in der gestrigen Tageszeitung taz, der den Startschuss für die neue sechsteilige Serie 'Kleine Soziologie der Erziehung' bildet. Klare Sache, da darf Steiner nicht fehlen: Rudolf Steiner hat das Problem bereits 1919 in seiner Schrift über "Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft" auf den Punkt gebracht (...). Ein sozialer Organismus sei nur lebensfähig, wenn es ihm erlaubt werde, das materielle Verhältnis des Menschen zur Außenwelt (die Wirtschaft), das Verhältnis des Menschen zum Menschen (die Politik und das Recht) sowie das Verhältnis des individuellen Menschen zu sich selbst (Erziehung und Geistesleben) abhängig und unabhängig voneinander, das heißt in Verhältnissen des Eigenlebens, zu regeln (...). Zum kompletten Artikel.

'Die Bildung kennt ihre Grenzen nicht' heisst der Artikel von Professor Dirk Baecker (Universität Witten-Herdecke) in der gestrigen Tageszeitung taz, der den Startschuss für die neue sechsteilige Serie 'Kleine Soziologie der Erziehung' bildet. Klare Sache, da darf Steiner nicht fehlen: Rudolf Steiner hat das Problem bereits 1919 in seiner Schrift über "Die Kernpunkte der sozialen Frage in den Lebensnotwendigkeiten der Gegenwart und Zukunft" auf den Punkt gebracht (...). Ein sozialer Organismus sei nur lebensfähig, wenn es ihm erlaubt werde, das materielle Verhältnis des Menschen zur Außenwelt (die Wirtschaft), das Verhältnis des Menschen zum Menschen (die Politik und das Recht) sowie das Verhältnis des individuellen Menschen zu sich selbst (Erziehung und Geistesleben) abhängig und unabhängig voneinander, das heißt in Verhältnissen des Eigenlebens, zu regeln (...). Zum kompletten Artikel.

"Das grosse Rudolf Steiner Buch"
Im Stil von Schmökern wie "1001 Krankheiten und ihre natürliche Behandlung", die als billige Buchprodukte in deutschen Wohnzimmerschränken verstauben, gibt es nun auch "Das grosse Rudolf Steiner Buch" (Heinrich Hugendubel Verlag 2003) mit locker verbundenen Zitaten aus Steiners Vortragswerk. Wie intensiv sich der Herausgeber Axel Burkart mit der Materie auseinander gesetzt hat, kann man an folgendem Passus erkennen: "Seit über 80 Jahren wird Rudolf Steiners Nachlass von der Anthroposophischen Gesellschaft, die ihren Sitz noch immer in dem von Rudolf Steiner erbauten Goetheanum in Dornach hat, verwaltet, und ihr ist es auch zu verdanken, dass sein Gesamtwerk in schriftlicher Form vorliegt und der Allgemeinheit zugänglich ist" (Kapitel 2: "Die Bedeutung Rudolf Steiners damals und heute", Seite 17). Das ist natürlich alberner Quatsch. Wer wissen will, wer das Werk Steiners wie und warum herausgibt, sollte dies einmal lesen. Das ganze Buch, mit Klebebund fabriziert und auf schlechtem Papier gedruckt, ist mit seinen annähernd 500 Seiten ein Alibi-Produkt für den Wandschrank bildunshungriger aber lese- wie denkfauler Spiessbürger: "Diese Beschreibungen Rudolf Steiners enthalten so viele Erkenntnisse, dass man ein ganzes Buch damit füllen könnte..." (Seite 264). Bla bla, und so weiter... Ein neues Exemplar für meine anthroposophische Kuriosasammlung.

Im Stil von Schmökern wie "1001 Krankheiten und ihre natürliche Behandlung", die als billige Buchprodukte in deutschen Wohnzimmerschränken verstauben, gibt es nun auch "Das grosse Rudolf Steiner Buch" (Heinrich Hugendubel Verlag 2003) mit locker verbundenen Zitaten aus Steiners Vortragswerk. Wie intensiv sich der Herausgeber Axel Burkart mit der Materie auseinander gesetzt hat, kann man an folgendem Passus erkennen: "Seit über 80 Jahren wird Rudolf Steiners Nachlass von der Anthroposophischen Gesellschaft, die ihren Sitz noch immer in dem von Rudolf Steiner erbauten Goetheanum in Dornach hat, verwaltet, und ihr ist es auch zu verdanken, dass sein Gesamtwerk in schriftlicher Form vorliegt und der Allgemeinheit zugänglich ist" (Kapitel 2: "Die Bedeutung Rudolf Steiners damals und heute", Seite 17). Das ist natürlich alberner Quatsch. Wer wissen will, wer das Werk Steiners wie und warum herausgibt, sollte dies einmal lesen. Das ganze Buch, mit Klebebund fabriziert und auf schlechtem Papier gedruckt, ist mit seinen annähernd 500 Seiten ein Alibi-Produkt für den Wandschrank bildunshungriger aber lese- wie denkfauler Spiessbürger: "Diese Beschreibungen Rudolf Steiners enthalten so viele Erkenntnisse, dass man ein ganzes Buch damit füllen könnte..." (Seite 264). Bla bla, und so weiter... Ein neues Exemplar für meine anthroposophische Kuriosasammlung.

"Ohne die Rose tun wir's nicht!"
Ein nettes Foto vom Talk mit Johannes Stüttgen am 10. Februar habe ich noch gefunden - ebenfalls von Daniel Häni aufgenommen. Falls Sie immer noch nicht wissen, warum die Menschen die Rosen lieben, kann ich Ihnen nun auch nicht mehr weiterhelfen... Joseph Beuys, 24. Juni 1977 zur Eröffnung der sechsten Documenta in Kassel: "Für mich ist die Rose ein sehr einfaches und klares Beispiel und Bild dieses evolutionären Prozesses zum revolutionären Ziel, denn eine Rose ist eine Revolution in Bezug auf ihre Entstehung. Die Blüte kommt nicht ruckartig zustande, sondern nur aufgrund eines organischen Wachstumsvorganges, der so angelegt ist, daß die Blütenblätter keimhaft veranlagt sind in den grünen Blättern und aus diesen ausgebildet werden; Kelch und Blütenblätter sind umgewandelte grüne Blätter. So ist die Blüte in Bezug auf die Blätter und den Stiel eine Revolution, obwohl sie in der organischen Umwandlung gewachsen ist, die Rose wird als Blüte nur möglich durch diese organische Evolution." Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine etwas grössere Ansicht.
Ein nettes Foto vom Talk mit Johannes Stüttgen am 10. Februar habe ich noch gefunden - ebenfalls von Daniel Häni aufgenommen. Falls Sie immer noch nicht wissen, warum die Menschen die Rosen lieben, kann ich Ihnen nun auch nicht mehr weiterhelfen... Joseph Beuys, 24. Juni 1977 zur Eröffnung der sechsten Documenta in Kassel: "Für mich ist die Rose ein sehr einfaches und klares Beispiel und Bild dieses evolutionären Prozesses zum revolutionären Ziel, denn eine Rose ist eine Revolution in Bezug auf ihre Entstehung. Die Blüte kommt nicht ruckartig zustande, sondern nur aufgrund eines organischen Wachstumsvorganges, der so angelegt ist, daß die Blütenblätter keimhaft veranlagt sind in den grünen Blättern und aus diesen ausgebildet werden; Kelch und Blütenblätter sind umgewandelte grüne Blätter. So ist die Blüte in Bezug auf die Blätter und den Stiel eine Revolution, obwohl sie in der organischen Umwandlung gewachsen ist, die Rose wird als Blüte nur möglich durch diese organische Evolution." Beim Klick auf das Bild erhalten sie eine etwas grössere Ansicht.
16 Februar 2004
MOD LYSET - ZUM LICHTE HIN.
Im Museum Holtegaard in der Nähe von Kopenhagen findet zur Zeit auch eine Austellung mit siebzehn Steiner-Wandtafeln und Werken von Goethe, Andrej Belyi, Hilma af Klint, Wassily Kandinsky, Arild Rosenkrantz und anderen Künstlern statt (Siehe hierzu den Bericht vom 27. Januar). Im aktuellen Heft der Wochenschrift "Das Goetheanum" (Heft 07 2004) erschien dazu ein Artikel von Bente Arendrup, der unter anderem die Stimmung der Vernissage zum Ausdruck bringt: "Bei der Vernissage, nach den Eröffnungsworten des Museumsdirektors Jacob Thage, wurde das Licht gedämpft und ein gralsähnlicher Kelch, der von der Decke herabhing, durch einen Spot angestrahlt, während die Overture aus Wagners 'Lohengrin' erklang. Anschliessend erklangen eine Arie aus Wagners 'Parsifal' und die Sonate Nr. 9, 'Die schwarze Mess', von Alexander Skriabin." In der Ausgabe Januar/Februar der Zeitschrift "Novalis" (Heft 01 2004) findet sich eine Ausstellungsvorstellung des Direktors Jacob Thage selber, die auch online verfügbar ist: "Die Tafelbilder mit ihren gezeichneten Darstellungen philosophischer Ideen sind eine Inspirationsquelle für viele Künstler gewesen. Aber auch Rudolf Steiners Bearbeitung von Goethes Farbenlehre hat bei Zeitgenossen und späteren Künstlern Anklang gefunden, beispielsweise bei dem bahnbrechenden russischen Maler und Schriftsteller Andrej Belyj, dessen Bedeutung in Russland mit der von Marcel Proust und James Joyce in Westeuropa verglichen werden kann." Ein Interview mit dem Ausstellungskurator John Hunov in Dänisch gibt es auch, und wer kein Dänisch spricht kann sich ja einfach nur die phantastischen Bilder anschauen. Viel Vergnügen!

Im Museum Holtegaard in der Nähe von Kopenhagen findet zur Zeit auch eine Austellung mit siebzehn Steiner-Wandtafeln und Werken von Goethe, Andrej Belyi, Hilma af Klint, Wassily Kandinsky, Arild Rosenkrantz und anderen Künstlern statt (Siehe hierzu den Bericht vom 27. Januar). Im aktuellen Heft der Wochenschrift "Das Goetheanum" (Heft 07 2004) erschien dazu ein Artikel von Bente Arendrup, der unter anderem die Stimmung der Vernissage zum Ausdruck bringt: "Bei der Vernissage, nach den Eröffnungsworten des Museumsdirektors Jacob Thage, wurde das Licht gedämpft und ein gralsähnlicher Kelch, der von der Decke herabhing, durch einen Spot angestrahlt, während die Overture aus Wagners 'Lohengrin' erklang. Anschliessend erklangen eine Arie aus Wagners 'Parsifal' und die Sonate Nr. 9, 'Die schwarze Mess', von Alexander Skriabin." In der Ausgabe Januar/Februar der Zeitschrift "Novalis" (Heft 01 2004) findet sich eine Ausstellungsvorstellung des Direktors Jacob Thage selber, die auch online verfügbar ist: "Die Tafelbilder mit ihren gezeichneten Darstellungen philosophischer Ideen sind eine Inspirationsquelle für viele Künstler gewesen. Aber auch Rudolf Steiners Bearbeitung von Goethes Farbenlehre hat bei Zeitgenossen und späteren Künstlern Anklang gefunden, beispielsweise bei dem bahnbrechenden russischen Maler und Schriftsteller Andrej Belyj, dessen Bedeutung in Russland mit der von Marcel Proust und James Joyce in Westeuropa verglichen werden kann." Ein Interview mit dem Ausstellungskurator John Hunov in Dänisch gibt es auch, und wer kein Dänisch spricht kann sich ja einfach nur die phantastischen Bilder anschauen. Viel Vergnügen!

15 Februar 2004
'Prochnow und Gast' - Fotos vom Talk mit Johannes Stüttgen.
Am Dienstag (10. Februar) war der Talk mit Johannes Stüttgen in der Halle des Unternehmen Mitte. Daniel Häni hat dabei ein paar schöne Fotos geschossen, von denen ich jetzt erst einmal drei ausgewählt habe. Das besonders seltsame an dieser Veranstaltung waren die sehr heterogenen Rückmeldungen, die ich erhielt: Manche fanden den Abend schrecklich langweilig, andere spannend und intensiv. Einer sagte mir, Stüttgen habe sie ich mir gegenüber aufgeführt wie ein Schulmeister, ein anderer bemängelte, ich hätte mich auf Stüttgen besser vorbereiten sollen und ein dritter sagte mir, es sei schon seltsam, das Stüttgen eigentlich keine einzige meiner Fragen beantwortet hätte - nun denn! Ich fand den Abend, vor allem aber Johannes selber sehr spannend! Fotos vom Stüttgen-Vortrag am Montag und meinen ersten Kurzbericht vom Talk finden Sie hier. Auf dem ersten Bild sieht mal erst mal den Johannes Stüttgen auf meiner Couch. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.
Beim zweiten Bild bekommt noch einmal einen Einblick in die Raumverhältnisse. Wir haben sehr lange gesprochen, der Talk war erst kurz vor Elf fertig und wurde dann in einer gemütlichen Basler Beiz (Kneipe) fortgesetzt...
Ad hoc fertigte Stüttgen auch beim Talk eine Wandtafelzeichnung an, die auch konserviert wurde. Hier sieht man Stüttgen vor seiner Tafel ein wenig in Aktion.
Am Dienstag (10. Februar) war der Talk mit Johannes Stüttgen in der Halle des Unternehmen Mitte. Daniel Häni hat dabei ein paar schöne Fotos geschossen, von denen ich jetzt erst einmal drei ausgewählt habe. Das besonders seltsame an dieser Veranstaltung waren die sehr heterogenen Rückmeldungen, die ich erhielt: Manche fanden den Abend schrecklich langweilig, andere spannend und intensiv. Einer sagte mir, Stüttgen habe sie ich mir gegenüber aufgeführt wie ein Schulmeister, ein anderer bemängelte, ich hätte mich auf Stüttgen besser vorbereiten sollen und ein dritter sagte mir, es sei schon seltsam, das Stüttgen eigentlich keine einzige meiner Fragen beantwortet hätte - nun denn! Ich fand den Abend, vor allem aber Johannes selber sehr spannend! Fotos vom Stüttgen-Vortrag am Montag und meinen ersten Kurzbericht vom Talk finden Sie hier. Auf dem ersten Bild sieht mal erst mal den Johannes Stüttgen auf meiner Couch. Beim Klick auf das Bild erhalten Sie jeweils eine etwas grössere Ansicht.
Beim zweiten Bild bekommt noch einmal einen Einblick in die Raumverhältnisse. Wir haben sehr lange gesprochen, der Talk war erst kurz vor Elf fertig und wurde dann in einer gemütlichen Basler Beiz (Kneipe) fortgesetzt...
Ad hoc fertigte Stüttgen auch beim Talk eine Wandtafelzeichnung an, die auch konserviert wurde. Hier sieht man Stüttgen vor seiner Tafel ein wenig in Aktion.
Radio Anthroposophie im Rückwärtsgang:
Elisabeth Noelle-Neumann: Statistik, Engel und Rei...Mensch des Jahres: Du!
Helmuth von Moltke und der Ausbruch des Ersten Wel...
Sebastian Gronbach kommentiert die Affäre "Gelebte...
Neulich in der ägyptisch-chaldäisch-babylonischen ...
Goetheanum bietet Brief an die Mitglieder der "Gel...
Dornacher Vorstand wird "Gelebte Weihnachtstagung"...
"Doch brauchen wir heute keinen Steiner, um den al...
Waldorfschule Bielefeld: Hier ist die Welt noch in...
Michael Olbrich-Majer: Erleuchtung durch die Gurke...
[EDN - ICM - PSSR] 2006

Rudolf Steiner Armee Fraktion (im Aufbau)