Das Ungleichgewicht
In fast allen langjährigen Beziehungen besteht ein Ungleichgewicht. Geben und Nehmen wird nicht fair von beiden Partnern gelebt, sondern der Eine hat sich im Laufe der Jahre das Nehmen angewöhnt, ohne sich über die Bedürfnisse des Anderen auch nur eine Sekunde einen Kopf zu machen. Dieses Ungleichgewicht kann nicht auf Dauer gelebt werden, denn irgend wann wird die Beziehung dadurch zu Ende gehen. Wichtig ist von Anfang an, Nettigkeiten und die entgegengebrachte Liebe des Partners nicht als Selbstverständlichkeit zu sehen. Denn darin liegt diefgv Gefahr. Meist geht ein Mann davon aus es verdient zu haben und hinterfragt auch nicht, warum die Partnerin so endlos verwöhnt. Oft endet solche eine Beziehung mit einer Affäre. Plötzlich taucht jemand Anderer auf, der all die vermissten Dinge der Frau entgegenbringt. Hier muss nichts eingefordert werden, sondern all das Schöne wird einfach entgegengebracht. Solche neuen Lebenspartner versprechen jedoch mehr als man verliebt am Anfang denkt. Mit der Zeit schleicht sich auch hier der Alltag ein und wieder kann eine Unzufriedenheit entstehen. Auch ein Werbebanner-service kann bei diesem Problem nicht helfen.
Affären sind keine Lösung, denn bei diesem Problem helfen nur offene Gespräche mit dem Lebenspartner. Nicht selten merkt man bei dem Gespräch auch deutlich, dass die Liebe einfach nicht mehr so vorhanden ist, wie sie für eine intakte Beziehung nötig wäre. Stellt man dies fest, muss eine Trennung in Betracht gezogen werden. Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Manchmal entwickeln sich Menschen im Laufe ihres Zusammenlebens in sehr gegensätzliche Richtungen weiter.


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